- Frage:
Beziehungssucht wie überwinden????Ich glaube ich bin beziehungssüchtig.Streite oft mit meinem Freund und habe nun Schluss gemacht bzw. wir beide. Nun merke ich, wie er mir fehlt, aber in einem Maß, das über das Normale hin aus geht. Die Nähe fehlt mir. Einfach, dass Jemand da ist, der mich in den Arm nimmt und liebt. Immer wenn er da war, dann fühlte ich mich super, konnte die Bäume ausreißen und wenn er weg war, ging es mir schlecht. Er war mein Lebensmittelpunkt. Reinen Kontaktabbruch schaffe ich nie lange. HAben uns öfters getrennt. Ich will endgültig den Schlusstrich, weil er mir sagte, dass er mich nicht liebt und hat mich richtig bös runter gemacht, erniedrigt und beleidigt die letzten Monate. Ich liebe ihn noch, aber ich denke manchmal, dass mein Kopf mich täuscht, weil ich eher die Zuwendung suche. Er beherrscht mein Denken. Ich denke nur an ihn, egal, was ich tue. Brech eich den Kontakt ab, gehe ich durchd ie Hölle. Was kann ich tun?Antworten: -
Das kenne ich. Er will mich nicht mehr, ich jedoch bin noch total in seiner Nähe. Will alles erleben, lieben und machen mit ihm. Er macht den Cut. Dann habe ich wieder versucht den Kontakt aufzunehmen, gelungen. eine kurze Zeit ging es gut, dann wieder war ich nicht genug für ihn. Über Sex ist er auch nicht einzufangen. Du glaubst nicht, wie gut ich Dich verstehen kann. Aber - leider kann ich aus meiner Erfahrung sagen: bleib standhaft in der Gewissheit, dass es nicht geht und Du jeglichen Kontakt abbrechen solltest. Du fügst nur dir Schmerzen zu und nichts, aber auch gar nichts wird zu Deinen Gunsten entschieden. Es tut weh, es dauert lange, andere Männer halten her um Dein Ego zu befriedigen. Irgendwann bist Du wieder bei Dir, hast alles hinter Dir und schaust vorwärts. Try again!!
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Alleine leben alleine bleiben - andere kennen das Leben nicht anders als als single.
Was bringt Dir das ewige Gezänk und der emotionale Streß ? Es gilt die Regel "Lieber keine Beziehung als eine mit dem Falschen" ...
Wieso ist Dir Nähe und in den Arm genommen werden und geliebt zu werden so wichtig? Liebst Du Dich selber nicht sodaß Du Liebe und Anerkennung durch andere brauchst ? Ich denke, die wichtigste Anerkennung ist die, die man sich selber gibt.
Nur ist Dein Selbstbewußtsein so weit unten daß Du nicht sagen kannst "dann eben nicht" - und das ist das Problem, den so suchst die Beziehung mit einem, der nach allen Erfahrungen und allem getue zur Beziehung MIT DIR nicht taugt.
Oder anders: Du kannst gegen die Wand rennen oder außen rum laufen und single sein. Du rennst gegen die Wand, scheiterst, dann rennst fester gegen die Wand und hast eine blutige Nase, beim nächsten Mal holst Dir blaue Flecken, beim nächsten Mal blutest an Armen und Beinen .... nur die Wand wird nicht einstürzen, das Leben wird Dich so lange veletzen, bis Du begreifst, daß Du den Weg außen rum gehen mußt ... weil eines ist sicher: die Wand wird nicht nachgeben, Du bist so blöd und rennst vielmehr wieder und wieder dagegen.
Und das ist Dein Problem, Dir sollte klar sein, daß Du mehr verdienst als die Qualen, die Du Dir selbst zufügst.
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Es gibt ein Buch namens: Alles für ein bisschen Liebe? Du bist Beziehungssüchtig und quälst dich selbst damit. Der einzige Weg: Gehe den neuen Weh allein und das bitte etwas länger, lernen, dich selbst an höchster Stelle zu sehen, es anderen klar zu machen, wo du stehst und es nie wieder zuzulassen, dass dir jemand eine andere Position zuschiebt.
Du mußt lernen dich selbst zu lieben. Wir brauchen gesellschaftlichen Kontakt. Aber jeder gesunde Mensch ist in der Lage ein erfülltes Leben mit sich selbst zu führen. Du brauchst keinen Partner um glücklich zu sein.. Das ist Sucht..du brauchst keien Drogen, die dich in die Lüfte heben. Du brauchst nur dich, mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen!
Alles Gute und sei stark, keiner wird es für dich sein!
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Das ist möglicherweise eine "normale", aber keine extreme, On-Off Beziehung.
Ihr Beide steht in Abhängigkeit zueinander, wobei ich auf den "ersten" Blick glaube, dass Deine Abhängigkeit zu ihm größer ist.
"über das Normale hinaus"
"wenn er weg war, ging es mir schlecht" & "mein Lebensmittelpunkt"
"nicht liebt und hat mich richtig bös runter gemacht, erniedrigt und beleidigt"
"Er beherrscht mein Denken."
Das sind eher keine normalen Verhaltensweisen. Nun, was ist schon normal.
Ich würde Dir raten, einen (guten) Therapeuten aufzusuchen. Du solltest Deinem Verhalten auf den Grund gehen. Du musst es nicht tun, aber Du kannst es.
35,m
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Mein Rat:mach einen Entzug! Heisst: Achtt Wochen kein Kontakt, in keiner Form. Entferne Erinnerungsstücke, sag ihm, dass er sich nicht melden soll und stelle einen Beschäftigungspaln für dich aus: ein neues Hobby, viel Sport, Freunschaftskreis ausbauen und auffrischen.... Halte die Zeit durch und tröste dich mit dem Gedanken, dass du ihn nach diesen 8 Wochen kontaktieren darfst. Wenn die Zeit vergeht, wirst du sehen, was übrig bleibt und ob du ihn tatsächlich noch in deinem Leben haben willst. Ich bin daon überzeugt, dass du dich gegen ihn entscheidest.
w27
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Was du tun kannst, fragst du?
Lerne erstmal, alleine zu leben! Jeder erwachsene, normale Mensch sollte sein Leben alleine regeln können. Für mich klingst du wie eine (weit ältere) geschiedene Freundin, die auch nicht alleine sein kann bzw. ihrem Freund irgendwie hörig ist. Mach dir das mal klar.
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So schöne Antworten... es ist leicht zu urteilen, zu raten, wenn man nicht selbst davon betroffen ist.
Was aber, wenn Therapie nichts nützt?
Was wenn der Schmerz nicht aufhört.
Ich habe den Einen gegen einen Neuen getauscht. Und dabei bin ich bin eine intelligente, attraktive Frau, die mitten im Leben steht und Verantwortung trägt, einen Superjob macht und sehr vielseitig ist, Kinder hat, dies super managed.
Was aber, wenn dieser eine Punkt so ein Schmerz in einem selbst ist, dass du glaubst, es könne dir niemand helfen und du jeden Tag nur funktionierst mit diesen Gedanken unaufhörlich...an diesen einen Menschen...
Dann bleibt die Wand und der Weg außenrum wird einfach nicht attraktiv.
Es gibt Menschen die finden Personen, denen es so geht wie dir und mir bemitleidenswert. So klein fühle ich mich dann obwohl ich das (so sagen meine Freunde) nicht nötig hätte...
Ich würde so gern etwas verändern können, eigentlich müsste ich mich trennen, kann aber nicht, da ich solche schreckliche Einsamkeitsangst habe wie die FS es beschreibt.
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Wenn du dich in einer schlechten Partnerschaft wohler fühlst als glücklich alleine - Dann mach so lange weiter, bis der Leidensdruck zu hoch ist. Spätestens dann wirst du von allein was ändern! Viel Glück!
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Die Fragestellerin zu #9. Ja, ich bin tough, intelligent, attraktiv und keiner versteht mich und ja, ich lebe ja alleine. Ich sehe ihn ja nur noch Fr abend bis So Mittag und mein Leben dreht sich um diese beiden Tage. Ich komme unter der Woche gut klar, aber abends holt es mich Heim. Da sehne ich mich nach Nähe und Geborgenheit (die ich nie von den Eltern bekam). Er hat mir das gegeben, was ich nie hatte und nun nimmt er es weg. DAbei habe ich so lange gebraucht, um Nähe zu zu lassen und nun fühl ich mich gebrochen, einsam und alleine und hab das Gefühl, ich drehe durch. Kontaktabbruch funktioniert bis der Punkt kommt, wo mich die (Sehn)sucht dermaßen überwältigt.
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Bei #9 sagst Du es: Leider ein Kindheitstrauma. Wie bei mir: ich bin in der, wie ich inzwischen weiß, irrigen Vorstellung aufgewachsen, von meinen Eltern nicht geliebt und gewollt zu werden. Eiskaltes distanziertes Verhältnis.
Mit 16 hatte ich meinen ersten Freund und bekam gleich eine liebevolle Familie, insbesondere 'Schwieger'mutter dazu. Nach einem Jahr hat er sich getrennt und ich ging durch die Hölle. Das war das zweite Trauma. Denn neben Freund weg und Familie weg war auch noch richtig schlimm, daß ich das NULL hab kommen sehen, ich war VÖLLIG überrascht von der Trennung. Im Nachhinein habe ich dann viele Zeichen wahrgenommen. Das hatte zur Wirkung, daß ich in den nächsten Beziehungen diese Zeichen auch dann wahrgenommen haben, wenn sie gar nicht da waren.
Inzwischen bin ich 44, hatte mehrere Beziehungen, auch mehrjährige und mir geht's jetzt gut. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es jedesmal weniger weh tut. Das Gefühl bei einer Trennung, niiie mehr einen zu finden, nimmt logischerweise mit jedem mal ab.
Ich nehme an, du hattest noch nicht so viele Beziehungen, ist es vielleicht sogar deine erste richtige ?
Dann ist das doch völlig normal, was du da empfindest.
Was ich jetzt sagen kann, liegt auf der Hand und du weißt das selbst, ich sag's aber trotzdem nochmal: trenn dich, halte dich fern von ihm, alles vernichten, was an ihn erinnert, dich ablenken mit Sport, Freundinnen, weggehen und so. Später, wenn's dir besser geht, mit Männern flirten. Wenn du merkst, es gibt noch andere nette und die haben an dir sogar Interesse, mußt du dich nicht mehr klein fühlen und machen.
Irgendwann hast du ein Aha-Erlebnis: du siehst irgendwo Deinen Ex und merkst, es tut nicht mehr weh, du findest ihn vielleicht auch nicht mehr sooo toll und vielleicht macht er dir Komplimente und du merkst, es ist dir eigentlich egal, was er von dir hält.
Dann wirst du unglaublich erleichtert sein, denn dann bist du wieder frei !!!
...und dann gibt's vielleicht auch 'ne neue Liebe.
Viel Glück, halte durch. Ohne cut kommst Du da nicht hin und verschwendest viel Zeit, Jahre !!!
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Ich habe all das auch durchlebt, was die FS und #7 durchlebt haben. Auch ich denke, dass ich "beziehungssüchtig" bin. Die letzte Trennung ging von ihm aus. Ich habe festgehalten, weil ich wirklich sehr verliebt war, aber er hat nur mit mir gespielt und mich schlecht behandelt. Ich wollte ihn trotzdem nicht verlieren, glaubte, die Anfangszeit käme zurück.
Auch ich bin eine attraktive Frau (wenn man das so sagen darf), die es nicht nötig hätte. Intelligent, stehe auf eigenen Beinen, kann mich gut versorgen, habe einen recht gut Job usw.
Was ich verstanden habe: Dieser Mann ist es nicht wert, er weiss mich nicht zu schätzen und suchte nur Bestätigung. Ich habe nichts Wertvolles verloren. Mit so einem Menschen kann man keine Beziehung leben. Er ist fortwährend auf der Suche (nach Bestätigung).
Klar werden die Grundsteine in der Kindheit gelegt. Das heisst aber nicht, man hatte eine schlechte Kindheit. Vielleicht wurde man zu wohlbehütet erzogen, bekam viel Liebe und wurde nie zurückgewiesen etc. Alles keine schlechten Kriterien.
Nur kommt dann jemand, der einem all das nicht gibt, einen abwertet und die gewohnte "Sicherheit" ausbleibt, versteht man die Welt nicht mehr.
Man selbst ist deshalb nicht annormal! Eigentlich ist man ganz normal, hat normale Werte vermittelt bekommen. Aber jetzt kommt jemand, der all das nicht mitbekommen hat und sich anders verhält. DAS ist ja nicht das, was "gesünder" ist. Man selbst ist doch deshalb nicht "krank"! Nur leider sind heute viele Männer (teilweise auch Frauen) so und jemand, der Liebe und Geborgenheit von zu Hause mitbekommen hat, kommt dann nicht mehr klar.
Dieser jemand hat nicht mitbekommen in der Erziehung, dass es auch Menschen gibt, die es nicht nur gut meinen, dass es Menschen gibt, die ohne Liebe grosswurden und sie deshalb auch nicht geben können, dass es Menschen gibt, denen man nicht vertrauen kann.....
Und genau das ist der Punkt hier: Ihr seid zu behütet grossgeworden vielleicht (bei mir war es zumindest so). Aber die Gründe mögen auch unterschiedlich sein. Ich kannte all das nicht, verstand nicht, wie jemand so sein kann. Ich muss das heute lernen und leider ist es heute viel, viel schwerer. ich bin ein fertiger Mensch und mein Charakter steht. Ich muss lernen, auch mit Menschen klarzukommen, ohne dabei kaputtzugehen, die nicht immernur gut sind und es gut mit mir meinen. Das ist mein Problem. Ich verstand nicht, dachte, ich kann den anderen mit Geduld "heilen", so dass er mich nicht mehr verletzt und gut mit mir umgeht.
Auch hatte ich riesige Verlustängste. Ich war es nicht gewohnt, alleine zu sein. Da war immer jemand in meiner Vergangenheit. Meine Eltern, mein Partner...
Ich blieb, weil ich ihn in mein Herz gelassen hatte (anfangs war er ja auch bemüht und ganz anders) und ich dachte, ich kann "die Welt retten".
Was ich heute (vom Kopf her) verstehe, ist, dass man niemanden über 40 mehr ändern kann. Auch er hat seine "Fehler" aus der Kindheit in sich. Aber genau die anderen, wie ich.
Er ist nicht herzlich, verantwortungsbewusst, ehrlich, treu, usw. Er ist genau das Gegenteil.
Wir kommen aus verschiedenen Welten. Er hat ein Problem mit Nähe, ich ein Problem mit Unverbindlichkeit. Er wird NIE eine richtige Beziehung führen, weil er es nicht kann. Das trifft jetzt nicht bei jedem Mann zu, aber ER hat eine Persönlichkeitsstörung. Ich weiss inzwischen, ich darf mir nicht seine eigene Unfähigkeit in die Schuhe schieben lassen! Was ich lernen muss, ist, dass es Menschen gibt, die eine andere Sichtweise haben und anders leben (wollen). Es tut dennoch immer noch weh, aber ich muss lernen, dass es mit so jemandem nicht geht und dass ich nicht daran festhalten darf! Ich wünsche mir etwas anderes und das dies heutzutage schwer zu finden ist und ich mich nun einmal verliebt hatte, habe ich festgehalten, weil es mit uns in allen anderen Dingen passte. Wäre er innerlich gesund gewesen, wäre es mein Traummann gewesen. Aber er kann das nicht leben, was ich leben kann. Auch er möchte es innerlich, aber er hat es nie gelernt und ich habe erleben müssen, dass es längst zu spät ist, um das noch umkehren zu können. Es ist sein Schicksal und ich darf es nicht zu meinem machen. Es nützt nichts, an jemandem festzuhalten, der all das nicht leben kann. Ich dachte, ich kann ihm zeigen, wie man das lebt, was er eigentlich auch gerne einmal leben möchte. Aber man kann nur sich selbs ändern. Sein Leidensdruck war nicht hoch genug oder nicht vorhanden, um eine Veränderung zu bewirken. Es lag nicht an mir, das ist mir klargeworden. Dennoch ist es schwer. Wie gesagt, alles andere passte wunderbar zusammen, aber diese innere Leere, die er in sich trägt, kann niemand heilen, auch ich konnte das nicht. Ich kann nur schwer akzeptieren, dass es nicht geht mit jemandem, wo sonst alles wunderbar passte. Nicht jeder Mann hat diese Störung. Ich möchte mit meinem Beispiel nur erklären, dass auch ich nicht loskam, weil ich andere Werte vermitteln bekommen habe, als er. Er lebt oberflächlicher, erlebte weniger Nähe und Geborgenheit in der Kindheit. Leider macht uns genau das (zu) unterschiedlich, um gemeinsam zu können. Ich konnte schwer loslassen. Ich habe ein anderes Lebensmodell, ich habe gelernt , Nähe zu leben. Bei ihm ist es anderherum, er hat nur gelernt, mit Distanz zu leben. Das war der Grund, warum es nicht funktionierte. Er kann besser loslassen, er ist es gewohnt, hat es nie anders gelebt. Für mich ist es die Hölle! Ich kann Beständigkeit leben - er nicht. Dieser "kleine" Unterschied machte unsere Beziehung leider unmöglich. Ich wollte das nicht akzeptieren, dass es (nur) daran scheitern sollte.
Es kommt darauf an, wie man gross wurde. Der eine bekam Beständigkeit, Nähe, Sicherheit und Vertrauen vermittelt und bekam den Umgang mit Trennungen nicht vermittelt und der Andere wurde früh von der Bezugsperson getrennt und es wurde ihm Unsicherheit, Distanz etc. vermittelt. Der eine kann daher schlecht mit Trennungen umgehen und hält daher feste, für den anderen ist es an der Tagesordnung und er läuft immer weg und lebt es automatisch immer wieder so - es wurde sozusagen schon zur Routine (und dient als Art "Eigenschutz").
Das sind die Muster aus unserer Kindheit, die wir (automatisch) immer wieder leben und daraus auszubrechen, ist sehr, sehr schwer. Man fällt meistens immer wieder zurück. Die, die das schaffen, dagegen anzukommen, sind wirklich stark! Und genau da will ich hin! Ich möchte das schaffen für mich! Man muss erst einmal bei sich selbst anfangen, erst dann kann man Beziehung leben... Zurückzufallen, ist leicht, dieses Muster zu durchbrechen, ist richtig harte Arbeit! Der eine schafft's, der andere nicht... Man kann diesen Weg aber immer nur selbst gehen... und je höher der Leidensdruck, je grösser die Erfolgsaussichten, je grösser der innere Wille/die innere Stärke, je eher schafft man es...
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#12: Voller innerer Spannung las ich gerade, was #11 geschildert hat. Ich habe mich vor 2 Wochen von einem Mann getrennt, der genauso war wie #11 ihn beschrieben hat. Da ich in einem sozialen Beruf arbeite und einiges an psychologischem Wissen habe, dachte ich, einem Mann mit einem burn-out, das auf einer grundlegenden Angststörung lag, eine gute Partnerin sein zu können. Diesen Mann fand ich außerordentlich faszinierend. Nach einigen mails und vielen Telefonaten trafen wir uns zum ersten Mal und verliebten uns heftig ineinander. Im Verlaufe eines halben Jahres musste ich feststellen, dass sich immer mehr seine Störung als direktive seines Verhaltens herausstellte: Alles hatte sich seinem jeweiligen Befinden unterzuordnen und letztendlich ich mich auch. Die Folge war, dass wir uns nur 1 TAG in der Woche sehen konnten, selbst wenn ich Urlaub hatte. Urlaubspläne wurden nicht festgemacht - er fühlte sich damit zu sehr unter Druck gesetzt. Im Grunde hatte ich zu warten, bis er mich anrief, bzw. ich durfte ihn nur 1X am Tag anrufen, egal wie oft er u.U. bei mir zu Hause anklingelte, um mir irgendwelche Alltäglichkeiten zu erzählen. Spontane SMSe einige Stunden nach einem Telefonat kamen ganz schlecht an oder wurden von ihm ignoriert. Ausgehwünsche meinerseits wurden ebenfalls meist ignoriert - nur seine Ideen, wenn denn welche da waren - durften realisiert werden. Ich befand mich schließlich nur noch in einer Art Vorsichtshaltung, um ihm mit meinen Emotionen nicht "zu nahe zu rücken". Schließlich kam es von meiner Seite aus zu dem Trennungsgespräch, in dem ich ihm meine Situation schilderte und die Beziehung auf Eis legte. Da ich ein ausgeprägter "Nähetyp" bin, konnte ich diese Art der Distanzwahrung nicht länger ertragen, zumal ich bereits Symptome wie starke Kopfschmerzen und Schlafstörungen entwickelte. Seine Antwort empfand ich wie eine Retourkutsche, denn er sagte mir, dass er in der letzten Zeit den "Esprit" in der Beziehung vermisste. Mit Esprit meinte er sein Verlangen nach mir und seine Freude auf mein Kommen. Das tat richtig weh!!!
Übrigens: Ich bin 60 Jahre alt, wie mein Ex-Partner und stehe mit beiden Beinen im Leben.Immer wieder bekomme ich Komlimente wegen meines Aussehens, denn ich werde etwa 5-7 Jahre jünger geschätzt und dazu bin ich sportlich gut trainiert. Diese Beziehung war jedenfalls eine neue Erfahrung in meinem Leben.
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Ehrlich ich sag jetzt wie eine von vielen ,ja ich habe auch beziehungssucht ! Ich hab ( ich will aufkeinenfall eigebildet klingen ) mich vorher als ich mit meinem Freund zusammenkam ,schön stark und alles gefühlt --> powerwoman . Aber jetzt ?! nach 8 monaten wir streiten uns NUR ! wegen dieser beziehungsucht , ich werde traurig wenn er was mit seinen freunden macht und er sieht das und bleibt dann . Und alles , früher wir waren sooo verliebt in einander sind wir irgendwie immer noch aber das ist wirklich , eine bombe in der beziehung die man selber baut , und dann auch auslöst . Ich würde dir ratten ,mach was in deinem Leben also aufjeden Fall brauchst du Freunde und Kontakt ! Weiß nicht fang mit volleyball an ,yoga kurs . du lernst neue menschen kennen ! ich zumbeispiel male gerne , das lenkt mich ab da muss ich nicht so sehr an ihn denken .
Wir wollten auch schluß machen , ja , aber wir brauchen uns .Wir haben 2 mal für 1-2 tage schlußgehabt , ich hab nchts gegessen lagim bett , als sone in mein zimmer gestrahlt hat hab ich geweint ,weil ich nichts gutes ohne ihn erleben will . Ich hab alles vernachlässigt .
Aber dann als wir uns versöhnt haben das glück ist zurück , es hat ihn viel überwindunge gekostet mir zu sagen : du klammerst zu viel an mir , ich kann dir so viel liebe und hingabe nicht geben .
Das war ein schlag für mich dieser : wach auf schlag , ich hab jetzt lust zu kämpfen für die beziehugfür alles , erstmal hat es mich geschmertzt ihn weggehen zulassen mit freunden, aber ich gewöhn mich dran ich treffemich mit meinen ,man darf aber aufkeinen fall das dem freund erzählen ,das setzt ihn unterdruck und das man ich einer bezihun über alles reden soll ist quatsch ! jeder braucht seinen freiraum . Ehrlich tuh es für einen menschen der es wert ist ! Wenn dasso ein typ ist der dich nicht respektiert & liebt , dann ist es nicht wert ,du hängst dann an ihm aber es verltezt dich .
Mein Endgültiger Tipp ;) : Such dir neue Hobbys , geh Joggen , mach auf deinen Ipod eine Playlist :* happy * wo alle lieder sind die dir einegute laune machen, guck Filme auch wenn du weinst es ist nicht schlimm ; wenn man es realisiert und bekämft es ist sehr schwer doch es ist es wert . Ruf ne Freundin an mit der du dich verstehst , geh shoppen kauf dir schöne sachen die DICH glücklichmachen und in dennnen du nicht nur deinem freund gefallen willst oder jmd . Geh feiern , fahr mit ner Freundin für paar Tage nach London , koch dir was leckeres und lad jmd ein . Es gibt sooo viele schöne sachen auf dieser Welt die man machen kann , achja und wenn du noch was lesen willst ein sehr gutes buch : Wenn Frauen zu sehr lieben: Die heimliche Sucht, gebraucht zu werden von Robin Norwood
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Ich bin 59 Jahre alt,
war bis zu meinem 56.Lebensjahr mehr oder weniger glücklich verheiratet,
habe vier Kinder, 14 - 25 Jahre alt.
Beruflich bin ich überdurchschnittlich erfolgreich (Justitiar in einer großen Unternehmung, Dr. jur., noch lange nicht an die Pensionierung denkend und auch akademisch hochgeachtet).
Ich hielt mich für stabil, reif, lebenserfahren, abgeklärt.
Vor 3 1/2 Jahren lief ich in eine sieben Jahre jüngere Frau - oder sie in mich.
Es hat "geknallt" wie ich es niemals für möglich gehalten hätte.
Wir hatten einen unglaublich glücklichen "Honeymoon" von ca. 6-9 Monaten, in denen wir sprichwörtlich "alles" vergassen. Seitdem leben wir in einer fürchterlichen On-Off-Beziehung, wir könnenwir weder miteinander glücklich werden noch ohneeinander leben.
Was kann man da tun?
Ich habe acht (!) erfolglose Versuche hinter mir, die Sache aus Vernunftgründen zu beenden.
Mein Herz macht es nicht mit.
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