- Frage:
Augenkontakte richtig deuten, ist dies möglich?Hat jemand Erfahrung mit Augenkontakt bei Dates. Kann man davon ausgehen, dass jemand der den Augenkontakt stand hält eher verliebt ist, als jemand der relativ schnell mit den Augen ausweicht? Natürlich ist der der den Blick ausweicht evtl. auch eher schüchtern, aber gibt es evtl. Erfahrungswerte wie man den Blick richtig deuten kann?Antworten: -
Nein, solche laienhaften Rückschlüsse sind nicht möglich. Wielange wer Augenkontakt hält oder halten kann, hängt ganz weit überwiegend von der individueleln Persönlichkeit ab, also mit Schüchternheit, Selbstbewusstsein, Souveränität, aber auch mit reiner Erfahrung mit dem anderen Geschlecht, Routine mit Dates und ganz oft (Warnung!) leider auch mit ABSICHT. Manche nutzen das einfach als Spiel, manche um zu täuschen, zu beeindrucken oder zu verführen. Daher ganz klar mein Rat: Bloß nicht überinterpretieren! Kann alles Zufall, Absicht oder ohen jede Bedeutung sein.
Ein zweiter Rat: Verliebtheit tritt nur selten einfach so bei einem ersten oder zweiten Date ein. Was wir in erster Linie suchen, ist doch Sympathie, Zuneigung, passende Wellenlänge, stimmige Chemie, den Wunsch nach Wiedersehen. Man muss im allgemeinen schon erst Vertrauen aufbauen, etwas gemeinsam erleben, Nähe gewinnen, bevor man sich wirklich verliebt. Und wenn es passiert, dann ist es nicht die Länge des Augenkontakts, sondern das gesamte Benehmen, die Aufregung, der dringende Wunsch, den anderen baldmöglichst wiederzutreffen, ihm nahe zu sein, ganz viel über ihn zu erfahren, der die Verliebtheit ausmacht.
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Der Augenkontakt ist so ziemlich das wichtigste überhaupt und die Signale werden nur unterbewusst gegeben, daher halte ich es für einen Fehler zu versuchen da was reinzuinterpretieren. Einfach ganz auf das Gefühl verlassen. Bei der sogenannten "Liebe auf den ersten Blick" sind es auch nur die Augen (nach meiner Erfahrung) und da rührt dich auch einfach der Donner ohne da sachlich irgendwas zu hinterfragen.
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Kann man nicht pauschalisieren - es gibt Menschen, die suchen direkten Augenkontakt, andere widerum tun sich damit etwas schwer, zumindest bei einer bis dato noch fremden Person. Es gibt auch geschickte Taktierer, die das Augenspiel sehr gut beherrschen, um vorzutäuschen, sie wären interessiert. Allerdings kann man bei einem Erstkontakt noch nicht von Verliebtheit sprechen, allenfalls von starker Symphatie.
w
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Dieser signifikante Augenkontakt, der den anderen in eine solche Verlegenheit bringt, daß er wegschauen muß, ist ein eindeutiges Zeichen von beiderseitigem Interesse. Ich habe das oft genug erlebt.
Das ist der berüchtigte Donnerschlag, den #2 beschreibt. Ob es die Situation in dem Moment auch zuläßt, näher in Kontakt zu treten, ist eine andere Frage.
Liebe oder in diesem Fall besser Verliebtheit hat überhaupt nichts mit Sachlichkeit zu tun, sondern sie ist ein Gefühl.
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Bei mir ist es so, dass wenn ich an einem Mann interessiert bin eher dem Blick ausweiche. Bei Verabschiedungen ist es besonders schlimm. Da schaue ich vor lauter Unsicherheit am Blick vorbei und das immer noch nach dem 4. Date. Ich denke dann immer er könnte in meinen Augen etwas von Verliebtheit bzw. Interesse Lesen und vor lauter Verlegenheit, Schüchternheit, Unsicherheit schaue ich dann halt dran vorbei, wobei ich mir dabei auch seltsam vor komme. Kann es aber irgendwie nicht anders und erst Recht nicht dann, wenn mir seine Augen sehr gut gefallen. Dieses Verhalten könnt er natürlich auch anders deuten.
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Ist das nicht ein typisch weibliches Verhalten, was #5 beschreibt? Je interessanter der Mann, desto unsicherer der Blickkontakt. Das ändert sich erst, wenn klar ist, was/ob er für mich empfindet.
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@#6
Das geht auch Männern so, aber sie halten den "Röntgenblick" länger stand.
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@6 Ja, das Verhalten kann bei angehender Verliebtheit typisch sein. Versteht Mann dieses Verhalten bzw. wie deutet Mann dieses Verhalten?
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@#8
Ich bin #7, hatte vergessen, mich einzuloggen.
Dieses Verhalten versteht ein Mann, aber so richtig reagieren kann er darauf auch nicht, wenn keine Zeit für eine Kontaktaufnahme vorhanden ist. Man müßte die Gelegenheit haben, die Dame zwei- oder dereimal wiederzusehen.
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@8 Ehrlich gesagt würde ich denken das ihr meine Anwesenheit unangenehm ist, und das wäre für mich nicht gerade die beste Basis um weiter zu machen oder gar anzusprechen. Schüchternheit in allen Ehren, mit dem Verhalten lässt sich nicht arbeiten, es lässt sich von Abneigung und Desinteresse kaum unterscheiden.
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@10 wenn mehrfache Treffen mehrere Stunden dauern und sich in diesen Treffen langsam in einem etwas entwickelt und ab und an aus Verlegenheit bzw. Schüchternheit die Blicke aneinander vorbei huschen, heißt es noch lange nicht das Abneigung bzw. Desinteresse herrscht. Ich denke man muss die Situation betrachten. Sitzt man beim 1. Treffen 20 Minuten zusammen und gehen die Blicke aneinander vorbei, so kann ich vielleicht von Dessinteresse oder Abneigung sprechen. Huschen die Blicke bspw. nach dem 4 Treffen und 8 Stunden Länge aneinander vorbei, so kann ich wohl kaum von Dessinteresse oder Abneigung sprechen. So wäre es wohl kaum zu vielen Treffen in der Länge gekommen. Ich denke es spielen viele Faktoren eine Rolle und kann nicht pauschalisiert werden.
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Ich halte vom analysieren des Blickverhaltens garnichts, sorry, es ist schlichtweg subjektiv und je attraktiver einem die Person erscheint, je mehr tut man "hineininterpretieren", was aber objektiv total daneben liegen mag. Auch die vielbesungene "Liebe auf den ersten Blick" welche oft genug leider "einseitig" ist und bleibt.
Mir sagen Blicke garnichts. Denn ich kannte beide Fälle.
Einer starrte mich unentwegt an, man hätte glauben können, ich sei die Frau seiner Träume, sprach mich natürlich nicht an, später erfuhr ich, er war verheiratet - na wie toll.
Auf einem Grillfest wurde ich mal jemandem vorgestellt, der mich kaum musterte, sondern sich gleich anderen Leuten widmete, totales Desinteresse dachte ich, zwei Tage später rief er mich an und bat um ein Date, die Telefon-Nr. hatte er vom Gastgeber.
Also Leute, was sagt uns das? Richtig, keine Pauschalierungen.
Blicke sagen mehr als Worte ist romantischer Zauber.
Das gesprochene Wort gibt mir zumindest mehr.
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@12
Mit Worten kann man sehr einfach Lügen, mit Blicken nicht. Du hast nur nach "geblickt" oder "nicht geblickt" geurteilt, entscheidend ist wie man blickt.
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@12 Nein, das ist Blödsinn, sorry, denn auch wie jemand blickt ist in dem Moment subjektiv nicht objektiv, dies schrieb ich auch.
Das Blickverhalten eines Menschen liegt im Auge des Betrachters, wie die Attraktivität.
Hat also mit dem "was wirklich hinter dem Blick" steht nichts zu tun, man kann richtig raten, man kann auch daneben liegen.
Somit halte ich mich weiterhin an Worte, denn auch Blicke können täuschen, wie ebenfalls in meinem Statement schon ausgeführt.
Ob man einem Lügner glaubt oder nicht, liegt an der Naivität des jeweiligen, skeptische Menschen lassen sich natürlich nicht von "schönen Worten" einlullen, das ist aber wieder ein anderes Thema.
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Wer Liebe auf den ersten Blick nicht kennt, kann es auch nicht verstehen.
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Liebe/r Fragestellerin/Fragesteller,
Hast du vielleicht ein Situationsbeispiel auf das deine Frage bezogen ist?
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