1. Frage:
    Gefragt am: 17.01.2012, 06:58 von Gast
    Anpassung an die Familie
    Habe ich mich an Alleinerziehende und Kinder anzupassen, da ich ja als Einzelperson in der Minderheit bin und es mir sozusagen am leichtesten fällt, mich zu ändern, anstatt die gesamte Familie?
    Wie verläuft das so bei euch?
    Antworten:
  2. #1 Gast
    17.01.2012 15:48
    Nein, du hast dich nicht alleine anzupassen - alle beteiligten Personen müssen sich einbringen. Dies verstehen jedoch leider viele AE nicht und denken und propagieren dies auch so - der Mann muss sich anpassen, die Kinder stehen an erster Stelle und erst dann kommt der Partner. Bei mir ist das nicht so - mein Kind und mein Partner stehen mindestens auf gleicher Höhe, nur so geht es aus meiner Sicht gerecht zu.

  3. 17.01.2012 18:31
    Wenn du eine Allenerziehende als Partnerin willst,Adana ja musst du dich anpassen. SAS ist ja auch der Grund warum viele das eben nicht wollen.

  4. #3 Gast
    17.01.2012 19:03
    Ich denke Du hast da keine Wahl. Entweder anpassen oder ständig Konflikte provozieren und verlieren. Fakt ist, dass Du nicht der Vater bist und somit NICHTS wirklich wichtiges zu sagen hast. Solltest Du es versuchen, wird Dich die Mutter bald entsorgen oder die Kinder dich wegmobben, wenn sie alt genug sind.

  5. 17.01.2012 22:12
    Ich denke, "anpassen" ist entweder der falsche Weg oder die falsche Beschreibung.
    Es sollte vielmehr ein "einpassen", ein behutsames Sich-einbringen sein. Natürlich darf man die eine oder andere liebgewonnene Single-Marotte ablegen, aber man sollte nie anfangen sich zu verbiegen und es allen recht machen zu wollen, das geht fast zwangsläufig schief.

    Du soltlest nicht den Anspruch haben vom ersten Tag an vollwertiges Familienmitglied mit Dir genehmen Funktionen zu sein (die Familie hat nämlich hoffentlich auch ohne Dich schin leidlich gut funktioniert), Dir und Euch Zeit geben eine neue Rolle für Dich zu finden und ansonsten ganz schlicht und einfach Du selbst sein. Wenn das nicht reicht, dann funktioniert es schlicht nicht.

  6. #5 Gast
    18.01.2012 09:02
    Zitat Zitat von SineNomine Beitrag anzeigen
    Ich denke, "anpassen" ist entweder der falsche Weg oder die falsche Beschreibung.
    Es sollte vielmehr ein "einpassen", ein behutsames Sich-einbringen sein. Natürlich darf man die eine oder andere liebgewonnene Single-Marotte ablegen, aber man sollte nie anfangen sich zu verbiegen und es allen recht machen zu wollen, das geht fast zwangsläufig schief.

    Du soltlest nicht den Anspruch haben vom ersten Tag an vollwertiges Familienmitglied mit Dir genehmen Funktionen zu sein (die Familie hat nämlich hoffentlich auch ohne Dich schin leidlich gut funktioniert), Dir und Euch Zeit geben eine neue Rolle für Dich zu finden und ansonsten ganz schlicht und einfach Du selbst sein. Wenn das nicht reicht, dann funktioniert es schlicht nicht.
    Das ist doch totale Zeitverschwendung und Augenwischerei. Er wird niemals ein "vollwertiges Familienmitglied" werden. Er macht sich einfach nur zum Idioten. Es gibt Männer die das mögen. Zum Segen der Alleinerziehenden. Sonst würden sie nie wieder einen "Partner" bekommen. Aber auch das ist ein Witz. Partnerschaft geht anders. Männer sollten begreifen, dass es bei einer Alleinerziehenden keine Partnerschaft gibt sondern nur körperliche Nähe, gutes Essen, eine warme Stube etc - wie bei Mama.

  7. #6
    18.01.2012 10:27
    Wenn deine Partnerin dich liebt , wird sie dich versuchen in die Familie zu integrieren und allen beteiligten die Chance geben zusammenzuwachsen.
    Es ist nicht einfach, denn manche Frauen wollen keinen Erzieher für ihre Kinder, andere wünschen sich Unterstützung, was nicht immer mit der Reaktion der Kinder auf diese Versuche zu vereinbaren ist.
    Die Zeit gibt oft Lösungen und jede Familie muss ihren eigenen Weg finden. Wichtig ist, dass die Autorität der Mutter , aber auch des Partners nicht untergraben wird. Wenn die Kinder merken, es ist ERNST mit dem Mann, dann rebellieren sie weniger und akzeptieren ihn eher, als wenn er schon von der Mutter nicht wirklich ernst genommen wird. Kinder sind schlau und versuchen zunächst ihr Revier zu verteidigen...:-) Nur wenn ich 100% zu meinem Partner stehe und gleichzeitig meine Kinder meine Liebe und Loyalität ihnen gegenüber signalisiere, fühlen sie sich nicht bedroht, der Partner stark und kompetent und so kann es funktionieren. Bestimmt nicht immer reibungslos und es wird neu verhandelt, das Revier beschützt, getestet...damit muss man rechnen. Aber im Kern muss der Partner ernsthaft zur Familie dazu gehören können, wollen und sollen, damit die Kinder sich sicher fühlen könne, dass es nicht nur eine neue Marotte der Mutter ist, sondern ein für sie sehr wichtiger Mensch.
    Wenn die Kinder die Mutter glücklich und entspannt sehen, können es auch eher akzeptieren...
    Es ist das Leben ....unvorhersehbar und nicht planbar..:-))

  8. #7 Gast
    18.01.2012 11:02
    Wenn man eine Partnerschaft eingeht, müssen BEIDE Partner sich einander anpassen, sonst funktioniert die Partnerschaft sowieso nicht.

    Ob einer der beiden dann schon Kinder hat, ist völlig irrelevant.

    Es ist fast immer ein Kraftakt, sich "zusammenzuraufen", man muss das eigene Ego auch einmal zurückstellen, aber das können viele Menschen leider nicht.

  9. #8 Gast
    18.01.2012 11:20
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Das ist doch totale Zeitverschwendung und Augenwischerei. Er wird niemals ein "vollwertiges Familienmitglied" werden. Er macht sich einfach nur zum Idioten. Es gibt Männer die das mögen. Zum Segen der Alleinerziehenden. Sonst würden sie nie wieder einen "Partner" bekommen. Aber auch das ist ein Witz. Partnerschaft geht anders. Männer sollten begreifen, dass es bei einer Alleinerziehenden keine Partnerschaft gibt sondern nur körperliche Nähe, gutes Essen, eine warme Stube etc - wie bei Mama.
    Das liest sich so, als wenn Du schon einmal mit einer Alleinerziehenden gescheitert wärest, also persönlicher Frust, nichts anderes!

    Die Fragestellung impliziert für mich das grundsätzliche Problem, dass immer in Kategorien von 1. und 2. Stelle, 5. Rad am Wagen etc. gedacht wird.
    Männer werden oft verteufelt, wenn sie gefragt werden, was ihnen wichtiger ist Job oder Familie. Die politisch korrekten müssen natürlich Familie schreiben. Tatsächlich sieht es doch völlig anders aus.
    Die erste Priorität hat der Job, da hängt alles andere von ab! Die zweite Priorität haben Kinder, sonst muss man keine in die Welt setzen. Alles andere danach ist Gleichwertigkeit!

    Mir ist es oft so gegangen, dass mein Partner regelrecht eifersüchtig auf Job und Kind war, und er meinte nicht genug Beachtung zu finden! Auf dezente Hinweise, dass er Erwachsen wäre und daher einer "Betreuung" nicht bedürfe, wurden beleidigt weggefegt. Mir ist aufgefallen, je selbstbewusster und mit gesundem Selbstwertgefühl der Mann ausgestattet ist, desto weniger stellen sich solche Fragen!

  10. 18.01.2012 11:35
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Männer sollten begreifen, dass es bei einer Alleinerziehenden keine Partnerschaft gibt sondern nur körperliche Nähe, gutes Essen, eine warme Stube etc - wie bei Mama.
    Sei unbesorgt, für Menschen mit solchen Statements holt die "Mutti" weder ihre Kochtöpfe aus dem Schrank, noch lässt sie Dich ran.

  11. #10 Gast
    18.01.2012 12:48
    Ich bin eine alleinerziehende, arbeitende Mutter und zur Zeit noch in der Daiting-phase.

    Zur Zeit bin ich regelrecht gefrustet, was ich immer von meinen Dates mir anhören muss. Sie hätten ja so viel Stress im Job, Freizeit und mit Hobbys. Wüssten nicht wo sie zuerst anfangen sollen. Zu einem Date ausmachen benötigt man schier eine Sekretärin und mind. 2 Wochen Vorlaufzeit.

    Ich dagegen als arbeitende, alleinerziehende und engagierte Mutter freue mich über jedes Date und versuche, obwohl ich sicherlich mehr Organisationsaufwand habe, das Date wahrzunehmen. Ohne ein Wort über den Organisationsaufwand verloren zu haben.

    Da frage ich mich oft: Wer müsste sich in einer eventuellen Beziehung mehr anpassen. Mutter mit Kind oder der Partner.

    W, 38, 8 Dates, die sich nicht aufdrängt

  12. #11 Gast
    18.01.2012 16:33
    Bin immer wieder baff über die naiven Beiträge hier. Eine Beziehung mit einer Frau die schon Familie hat ist völlig unmöglich. Natürlich müsste sich der Mann komplett anpassen. Was ist das für ein Leben? Offenbar fehlen hier Ratgeber und Aufklärung um diesen Irrsinn mal klarzumachen. Männer sollten sich auf ihre Kraft der Selbstgestaltung und ihre Verantwortung besinnen und was eigenes aufbauen mit einer Frau die frei ist.

  13. 18.01.2012 19:36
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Männer sollten begreifen, dass es bei einer Alleinerziehenden keine Partnerschaft gibt [...]
    Nein. Vielmehr sollte man(n) begreifen, dass derartige Verallgemeinerungen so gut wie immer falsch sind.

  14. 18.01.2012 19:44
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Bin immer wieder baff über die naiven Beiträge hier.
    In der Tat, ja. Allerdings sehe ich die Naivität wohl an einer anderen Stelle als Du.


    Eine Beziehung mit einer Frau die schon Familie hat ist völlig unmöglich.
    Es gibt schier unzählige Beispiele funktionierender Beziehungen dieser Art die bestens funktionieren und das Gegenteil belegen.


    Natürlich müsste sich der Mann komplett anpassen.
    Wer sich i.S. einer Selbstaufgabe "anpasst" hat in jeder Beziehung, egal mit kinderlosem oder alleinzerziehendem Partner, im Grunde schon verloren.

  15. #14 Gast
    19.01.2012 08:47
    Ich sehe leider immer wieder, wie AEs mit Männern umgehen - die durchaus einfach froh sind, irgendwo unter zu sein! Und sich deshalb wahnsinnig viel gefallen lassen. Richtige Männer sind dann lieber Single, Weicheier bleiben trotz persönlicher Einbußen, Geldausgaben usw. trotzdem bei einer AE - nach dem Prinzip lieber eine Frau, als garkeine. Es ist erschreckend, wie egozentrisch viele AEs diese Männer ausnutzen und dominieren, Ihnen nur noch Pflichten, aber keine Rechte zuordnen, sie ungeordnet wissen wollen. Selbst ich musste schon Diskussionen führen, warum ich meinem LG einräume, dass er gleichberechtigt NEBEM meinem Kind stehen darf. Immerhin sei das Kind doch viel wichtiger, und eigenes Fleisch und Blut. Das dürfte man als Mutter nicht tun - usw. Ich stehe dazu, ein Partner MUSS mindestens gleichberechtigt sein - ich wollte auch nicht als 5. Rad am Wagen HINTER seinen Kindern stehen müssen. Doch diese umgekehrte Situation machen sich viele AEs nicht bewusst. Wenn Mann SEINE Kinder in den Vordergrund und immer in 1. Priorität hat, wie sie sich dabei fühlen würden. Denn meistens spielen seine Kinder eine völlig untergeordente (2-WE-Papa) oder garkeine Rolle mehr.

  16. #15 Gast
    19.01.2012 10:53
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich sehe leider immer wieder, wie AEs mit Männern umgehen - die durchaus einfach froh sind, irgendwo unter zu sein! Und sich deshalb wahnsinnig viel gefallen lassen. Richtige Männer sind dann lieber Single, Weicheier bleiben trotz persönlicher Einbußen, Geldausgaben usw. trotzdem bei einer AE - nach dem Prinzip lieber eine Frau, als garkeine. Es ist erschreckend, wie egozentrisch viele AEs diese Männer ausnutzen und dominieren, Ihnen nur noch Pflichten, aber keine Rechte zuordnen, sie ungeordnet wissen wollen. Selbst ich musste schon Diskussionen führen, warum ich meinem LG einräume, dass er gleichberechtigt NEBEM meinem Kind stehen darf. Immerhin sei das Kind doch viel wichtiger, und eigenes Fleisch und Blut. Das dürfte man als Mutter nicht tun - usw. Ich stehe dazu, ein Partner MUSS mindestens gleichberechtigt sein - ich wollte auch nicht als 5. Rad am Wagen HINTER seinen Kindern stehen müssen. Doch diese umgekehrte Situation machen sich viele AEs nicht bewusst. Wenn Mann SEINE Kinder in den Vordergrund und immer in 1. Priorität hat, wie sie sich dabei fühlen würden. Denn meistens spielen seine Kinder eine völlig untergeordente (2-WE-Papa) oder garkeine Rolle mehr.
    Leider absolut wahr. Die meisten "Partner" von AE Müttern sind totale Waschlappen und Versager. Nur so kann das Ausmass an Anpassung bzw. Passivität und Verantwortungslosigkeit aufgebracht werden. Das Forum von Elite Partner bietet hierzu umfangreiche Belege außerhalb der political correctness des Feminismus. Kann ich nur jedem Mann empfehlen.

  17. #16 Gast
    19.01.2012 12:45
    dass sich die Frau der Familie des Mannes anpasst ist für mich eine Selbstverständlichkeit

  18. #17 Gast
    19.01.2012 13:31
    Mach Dir klar, daß Du, wenn Du Liebe gibst, auch Liebe bekommen solltest.
    Von einer AE, die in ihr Familienleben Anpassung einfordert, werden nur Forderungen kommen.
    Die AE erwartet, daß du ihren Wünschen und Vorstellungen entsprichst. Es geht nur um sie und ihre Kinder.
    Wo ist da Liebe zu dir erkennbar?

  19. #18 Gast
    19.01.2012 14:42
    Echte Liebe ist hier ein gutes Stichwort und wäre ein hervorragender Gradmesser - doch meistens sind es Zweckgemeinschaften!!!

  20. #19 Gast
    24.01.2012 08:24
    Die Frage zeigt die ganze Verzweiflung die einem Mann widerfährt der sich auf eine fremde Familie einlässt. Natürlich hat der Freund einer ae Mutter keinerlei Mitbestimmungsrecht. Das sollte jedem Mann klar sein der sich auf so was einlässt. Ist es aber offenbar nicht. Also um es mal deutlich zu sagen: Die Beziehung mit einer ae Mutter geht nur wenn der Mann sein Gestaltungsrecht aufgibt. Männer ohne Verantwortungsbereitschaft, ohne Kreativität und ohne Ideen, ein eigenes Leben vital zu gestalten sind bei einer ae Mutti gut aufgehoben.

  21. #20 Gast
    25.01.2012 19:18
    Du mußt dich gar nicht ändern, sondern du kannst dir auch eine andere Frau suchen. Es zwingt dich doch keiner, oder ?

  22. #21 Gast
    26.01.2012 07:45
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Männer ohne Verantwortungsbereitschaft, ohne Kreativität und ohne Ideen, ein eigenes Leben vital zu gestalten sind bei einer ae Mutti gut aufgehoben.
    Gerade da fängt die Verantwortungsbereitschaft doch an. Selbstverantwortlich zu sein ist vielleicht für viele der Traum, doch das ist keine richtige Verantwortung. Die Verantwortung für Andere ist wesentlich schwerer zu bewältigen und zeichnet einen Mann ja gerade aus. Ich glaube eher, dass viele Männer im Zusammensein mit einer Familie eben genau diese Verantwortung scheuen.
    Sein eigenes Leben zu gestalten und darin kreativ zu sein ist eher etwas für Männer, die sich gerne jeglicher Verantwortung entziehen.
    Insofern sind AE-Mütter auch eher etwas für Männer, die bereit sind Kompromisse einzugehen und Verantwortung zu tragen und Sicherheit zu geben.
    Die anderen müssen eben ein Dinkie-Dasein anstreben, in dem die Frau lediglich zur Unterhaltung des Mannes da ist und auch keine Ansprüche stellt, geschweige denn Unterstützung braucht.
    Das ist wahrhaft männlich. Im Nebenthread war doch die Frage: Was ist ein Weichei, oder nicht?

  23. #22 Gast
    26.01.2012 10:10
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Gerade da fängt die Verantwortungsbereitschaft doch an. Selbstverantwortlich zu sein ist vielleicht für viele der Traum, doch das ist keine richtige Verantwortung. Die Verantwortung für Andere ist wesentlich schwerer zu bewältigen und zeichnet einen Mann ja gerade aus. Ich glaube eher, dass viele Männer im Zusammensein mit einer Familie eben genau diese Verantwortung scheuen.
    Sein eigenes Leben zu gestalten und darin kreativ zu sein ist eher etwas für Männer, die sich gerne jeglicher Verantwortung entziehen.
    Insofern sind AE-Mütter auch eher etwas für Männer, die bereit sind Kompromisse einzugehen und Verantwortung zu tragen und Sicherheit zu geben.
    Die anderen müssen eben ein Dinkie-Dasein anstreben, in dem die Frau lediglich zur Unterhaltung des Mannes da ist und auch keine Ansprüche stellt, geschweige denn Unterstützung braucht.
    Das ist wahrhaft männlich. Im Nebenthread war doch die Frage: Was ist ein Weichei, oder nicht?
    So funktioniert das nicht! Wie soll ein Mann an der Seite einer alleinerziehenden Mutter Verantwortung übernehmen? Er ist weder erziehungsberechtigt, noch kann er auf maßgebliche Entscheidungen der Lebensführung Einfluss nehmen. Das machen die Mutter und der Vater (z. Bsp. Schulwahl, Urlaubsplanung, Probleme der Kinder, Umzug etc.). Deswegen wurde doch die Frage gestellt. Mit einer ae Mutter ist Anpassung gefordert und keine Verantwortung. Männer mit Verantwortungsbereitschaft gründen eine eigene Familie. Im Falle einer Adoption der fremden Kinder könnte man von Verantwortung sprechen. Kommt aber extrem selten vor.

    Wunsch und Wirklichkeit liegen hier ganz weit auseinander. Natürlich wünschen sich alleinerziehende Mütter einen verantwortungsbewussten Partner. Aber kein Mann mit Verantwortungsbereitschaft will eine alleinerziehende. So bleiben bei ae Müttern nur Typen hängen die Null Bock auf Verantwortung mit einer eigenen Familie haben. Die Tatsache, dass Beziehungen mit ae Müttern meist nur von kurzer Dauer sind verstärken diesen Sachverhalt.

  24. 26.01.2012 11:26
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Er ist weder erziehungsberechtigt, noch kann er auf maßgebliche Entscheidungen der Lebensführung Einfluss nehmen. Das machen die Mutter und der Vater (z. Bsp. Schulwahl, Urlaubsplanung, Probleme der Kinder, Umzug etc.). Deswegen wurde doch die Frage gestellt. Mit einer ae Mutter ist Anpassung gefordert und keine Verantwortung.
    Wenn Verantwortung nur administrativ gesehen wird à la "Hier wird gemacht, was das neue Familienoberhaupt sagt", ist es tatsächlich so. In Wahrheit ist die Welt nicht schwarz/weiß. Mit einer Mutter mit Kindern zu leben bringt einen Wechsel zwischen Verantwortung, Anpassung und der Verwirklichung eigener Lebenspläne.
    Da man ohnehin nicht mit einer Frau zusammen sein wird, die in essentiellen Lebenswerten ganz anders denkt, sollte das auch kein Problem sein.

    Schulwahl -> richtet sich überwiegend nach den Bedürfnissen des Kindes, dem örtlichen Angebot und der gesellschftlichen Schicht
    Urlaubsplanung -> ist doch unkompliziert abzusprechen und ohnehin bald nur noch auf die Schulferien beschränkt
    Probleme der Kinder -> wenn es sich um ein normales 14 Tage/Urlaub-Sorgerecht handelt, werden auftretende Probleme ohnhin im mütterlichen Haushalt operativ gelöst, also ist das Mitspracherecht des neuen Lebensgefährten möglich

    Ich glaube, daß diese Probleme nur vorgeschoben sind. Klar ist es eine Umstellung für einen Mann oder eine Frau ohne Kinder diesmal nicht Nr. 1 im Leben des Partners zu sein und ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen. Das braucht viel Souveränität und Reife.*
    Natürlich kann von einer Mutter verlangt werden, daß jetzt etwas neues beginnt und auch sie muß sich umstellen. Schließlich muß für den neuen Lebensgefährten eine adäquate Position in der Familie gefunden werden.

    Wer sich eine Ökotante sucht, muß eben damit leben, daß das Kind auf der Waldorfschule seinen Namen tanzt. Vor antiautoritär erzogenen Terror-Blagen und einer kranken Mutter-Kind-Symbiose kann man ohnehin schnell und früh die Flucht ergreifen. Eine streng religiöse Muter, die ihr Kind streng religiös erzieht, ist auch schon im Kennenlernen offensichtlich.
    Wie in allen Familien ist es wichtig, daß sich die Erwachsenen darüber einig sind, wie die Kinder erzogen werden. Und das ist dann eine Frage des Kompromisses und für den bisher kinderlosen Teil auch ein Lernprozess im Schnelldurchlauf.

    *Ein Bekannter erzählte mir, daß seine Freundin immer wieder Theater machte, weil sie, wenn die Kinder am Wochenende da waren, den Sitzplatz am Küchentisch neben ihrem Freund räumen sollte. Die Kinder hatten den Wunsch, abwechselnd neben Papa zu sitzen. Soviel Souveränität, ihnen diesen Wunsch zu erfüllen, hatte sie leider nicht.

  25. #24 Gast
    26.01.2012 12:58
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    . Aber kein Mann mit Verantwortungsbereitschaft will eine alleinerziehende. So bleiben bei ae Müttern nur Typen hängen die Null Bock auf Verantwortung mit einer eigenen Familie haben. Die Tatsache, dass Beziehungen mit ae Müttern meist nur von kurzer Dauer sind verstärken diesen Sachverhalt.
    Ich denke, ich habe Verantwortungsbewusstsein, auch meinen eigenen Kindern gegenüber. Dennoch fühle ich mich schon seit 6 Jahren mit meiner Freundin (AE) sehr wohl. Die Kinder verstehen sich gut und es ist für mich das normalste auf der Welt für alle Kinder sowohl finanzielle, wie auch sonstige Unterstützung und Hilfe zu bieten. Das tut meine Freundin auch mit meinen Kindern. Alles andere ist Egoismus.
    Verantwortung zeigt sich nicht nur darin, seine eigenen Interessen zu vertreten.

  26. #25 Gast
    26.01.2012 13:18
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich denke, ich habe Verantwortungsbewusstsein, auch meinen eigenen Kindern gegenüber. Dennoch fühle ich mich schon seit 6 Jahren mit meiner Freundin (AE) sehr wohl. Die Kinder verstehen sich gut und es ist für mich das normalste auf der Welt für alle Kinder sowohl finanzielle, wie auch sonstige Unterstützung und Hilfe zu bieten. Das tut meine Freundin auch mit meinen Kindern. Alles andere ist Egoismus.
    Verantwortung zeigt sich nicht nur darin, seine eigenen Interessen zu vertreten.
    Mal wieder eine der seltenen Patchwork-Situationen wo beide Kinder haben und eigene Familien. Ich wette der Fragesteller hat keine Kinder und ist einem entwürdigenden Anpassungsdruck ausgesetzt nach dem Motto "friss oder stirb".
    Patchwork hat wieder ganz andere Themen. Mit Deinem Beitrag hilfst Du dem FS nicht.

  27. #26 Gast
    26.01.2012 13:48
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich denke, ich habe Verantwortungsbewusstsein, auch meinen eigenen Kindern gegenüber. Dennoch fühle ich mich schon seit 6 Jahren mit meiner Freundin (AE) sehr wohl. Die Kinder verstehen sich gut und es ist für mich das normalste auf der Welt für alle Kinder sowohl finanzielle, wie auch sonstige Unterstützung und Hilfe zu bieten. Das tut meine Freundin auch mit meinen Kindern. Alles andere ist Egoismus.
    Verantwortung zeigt sich nicht nur darin, seine eigenen Interessen zu vertreten.
    Wesentlich ist der erste Satz" ich habe Verantwortungsbewusstsein, meinen eigenen Kindern gegenüber." Mit der Verantwortung für fremde Kinder sieht es eben ganz anders aus. Hier entscheiden die Kinder über Nähe, Freundschaft und Hilfe und Unterstützung. Und wenn sie nicht wollen dann war es das für unseren netten, verantwortungsbewussten Freund der alleinerziehenden Mutter.

  28. #27 Gast
    26.01.2012 16:09
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich wette der Fragesteller hat keine Kinder und ist einem entwürdigenden Anpassungsdruck ausgesetzt nach dem Motto "friss oder stirb".
    .
    Könnte sein. Wäre aber auch möglich, dass die Partnerin vom FS arbeitet und ihr die Arbeit wichtiger ist als die Partnerschaft. Ich sehe keinen Unterschied dazu, ausser dass Kinder nun wirklich wichtiger sind als der Beruf.

  29. #28 Gast
    26.01.2012 16:24
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Wesentlich ist der erste Satz" ich habe Verantwortungsbewusstsein, meinen eigenen Kindern gegenüber." .
    Bitte, wenn schon etwas völlig im Sinn verdreht wird, dann sollte man wenigstens genau lesen können und nicht ein "auch" unterschlagen.
    Und der Rest den Du sagst, der stimmt natürlich, man kann es auch so sagen:
    Wenn man ein unfreundlicher Nörgler ist und sich für die Kinder der AE-Mutter nicht interessiert, fliegt man raus. Und mit was? Mit Recht.

  30. #29 Gast
    28.01.2012 11:11
    Der FS ist Einzelperson, hat also keine Kinder. Er könnte sich damit zwar anpassen aber verliert dadurch seine Männlichkeit. Das sollte er wissen.

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