1. Frage:
    Gefragt am: 24.05.2010, 15:41 von Gast
    Akademikerinnen: Unter welchen Bedingungen würdet ihr auch einen nicht-akademischen Partner nehmen?
    Könnt ihr euch das überhaupt vorstellen? Oder muss es ein Akademiker sein? Bitte keine politisch-korrekten Antworten, sondern ganz ehrlich und frei heraus. Welche Mindestausbildung und welche nicht-akademischen Berufsgruppen könntet ihr euch beim Partner vorstellen? habt ihr den Suchfilter bei EP auf "nur Akademiker" gestellt? Es wäre toll, wenn ihr euren eigenen Beruf angeben würdet!
    Antworten:
  2. #1 Gast
    24.05.2010 16:17
    Früher habe ich auch sehr auf den akademischen Abschluss geschielt, weil ich mente "Studium=mehr Qualität in Sachen Intellekt und mehr Bildung", Aber, bitte verzeihe meine direkte Wortwahl, habe ich in meinen fünf Jahren Studium so viele Menschen kennen gelernt, die ich trotz Master absolut langweilig und ungebildet fand, dass ich inzwischen weg bin von Studium als Qualitätskriterium. Mir ist es wichtig, dass derjenige eine gewisse Allgemeinbildung hat (die man nicht zwangskäufig im Hörsaal erlangt), wir gemeinsame Interessen haben (möglichst weitgefächert) und die Bereitschaft vorhanden ist, Neues kennenzulernen und sich weiterzuentwickeln. So würde jemand, der Realschulabschluss hat und nun Geschäftsführer ist mit Rechnungswesen-Schwerpunkt, um einiges besser zu mir besser als der promoviertere Sozialpädagoge, bei dem mir vermutlich bereits nach fünfzehn Minuten der Gesprächsstoff ausgehen würde.

    Um ehrlich zu sein gibt es so einige Studiengänge, die mich eher abschrecken. Ich bin übrigens im Controlling (nicht Buchhaltung!) tätig.

  3. #2 Gast
    24.05.2010 16:38
    In meinem Freundeskreis gibt es auch Nichtakademiker, alleine meine beste Freundin (seit Beginn der Grundschule) zählt dazu. Wenn ich bei einer Feier neue Leute kennen lerne, lasse ich meinen Beruf (Juristin) auch nicht heraus hängen. Früher war ich auch mit Nichtakademikern zusammen.

    Bei der Partnerwahl dagegen ist es inzwischen - ehrlich gesagt - für mich etwas anderes. Mein Profil ist auf "nur Akademiker" eingestellt und wenn mich ein Nichtakademiker anschreibt, muss er mich schon sehr ansprechen, um mein Interesse zu wecken. Ich würde sagen, zu 90% kommen nur Akademiker in Betracht.

    Ob das vorurteilsbehaftet oder arrogant ist? Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass mir die geistige Herausforderung bei einem Partner sehr wichtig ist. Mit einem Partner verbringt man viel mehr Zeit als mit Freunden, da sollte keine zu große Diskrepanz auf geistiger Ebene bestehen. Ein aufrichtiger Charakter ist auch Voraussetzung, aber ich stecke bei Äußerlichkeiten (etwas Übergewicht, weniger attraktiv etc.) lieber zurück als bei Intelligenz. Klar besitzen auch Nichtakademiker Intelligenz, aber dann frage ich mich, warum sie nicht mehr berufliche Weiterbildung betrieben haben, sondern im Allgemeinen nach Abschluss der Ausbildung damit aufgehört haben.

    Außerdem meine ich, dass Nichtakademiker einen anderen Lebensweg hinter sich haben. Wer z.B. mit 16 Jahren seinen Schulabschluss macht und mit 19 voll im Beruf steht, hat eine andere Entwicklung durchgemacht (i.d.R. frühere Familienplanung) als Studenten, die noch für Prüfungen lernen mussten und erst mit Mitte bis Ende 20 in den Beruf einsteigen.

    Am Schlimmsten finde ich aber die Nichtakademiker, die vorgeben, welche zu sein. Z.B. werden Fachhochschulen erfunden, die es nicht gibt, oder als Handwerker hätte man einen Hochschulabschluss. Habe ich leider auch hier erlebt... Auf meine Meldung kam nur die Antwort, der Wahrheitsgehalt der Angaben könne nicht überprüft werden. Aber solche Leute begegnen einem überall im Leben. Die Verachtung gegen diese Leute hege ich nicht wegen fehlendem Hochschulabschluss, sondern weil sie schlichtweg Lügner sind.

  4. #3 Gast
    24.05.2010 17:27
    Ja es wäre mir egal, ob Nicht-Akademiker oder Akademiker, da der Abschluss nichts aber auch rein gar nichts über sein Wesen aussagt. Ich setze da mehr auf Herz, Hirn und Humor, und Hirn kann auch ohne akademischen Abschluss vorhanden sein. Mir geht es da ähnlich wie @1 ich bin schon so vielen verbildeten Akademikern begegnet, die sich den ganzen Tag nur um sich selber drehen und nichts darüber hinaus mehr gelten lassen.

    Ich denke irgendwann muss jeder begriffen haben, das ein Studium oder Geld nicht den Menschen ausmachen. Worauf ich allerdings bei einem Menschen nicht verzichten möchte sind Benehmen und Sozialkompetenz.
    Besondere Hochachtung habe ich vor den Menschen, die sich auf dem zweiten Bildungsweg durchgebissen haben und dabei einfach sie selber geblieben sind.

    w (45)

  5. 24.05.2010 17:32
    Ich kannte mal einen Handwerksmeister, selbständig mit erfolgreichem Betrieb, weit überdurchschnittlich pfiffig und gebildet. Er hatte Abitur und hätte mit Sicherheit auch das Zeug zu einem Studium gehabt, aber liebte eben das Handwerk. Ja, so eine Beziehung ist problemlos denkbar, aber das ist leider auch die Ausnahme. Ich unterhalte mich immer wieder gerne mit Handwerkern und stelle jedesmal wieder fest: Eingeschränktes Weltbild, geringe Allgemeinbildung, sozial-familiäres und berufliches Umfeld durch ähnlich einfach gestrickte Leute dominiert, politisch-technisch-wissenschaftlich-gesellschaftlich wenig interessiert und informiert, insgesamt sehr wenig Überschneidung mit meinen Interessen an interessanten Diskussionen. Das gleiche gilt leider auch für viele Ausbildungsberufe, selbst unter den gehobenen Ausbildungsberufen ist die Quote interessanter Diskussionspartner und ausreichend gebildeter Menschen noch nicht sonderlich hoch. Das soziale und berufliche Umfeld dominiert eben doch sehr stark die Persönlichkeitsentwicklung.

    Insofern denke ich, dass ich nahezu nur mit akademischen Partnern kompatibel bin. Dabei ist mir bewusst, dass auch da nicht alle so gebildet und intelligent sind, wie wünschenswert wäre. Aber ganz klar ist der Anteil drastisch (!) höher als unter nicht-akademischen Personen.

    Ja, ich stehe dazu: Ein Akademiker als Partner ist wünschenswert, um Augenhöhe und Kompatibilität zu erzielen.

  6. 24.05.2010 18:19
    Fast jeder schafft heute Abitur wenn er nur will. Wer keines geschafft hat, ist dumm oder faul. So etwas kommt schon mal nicht in Frage.

    Nicht alle Akademiker sind gebildet, aber fast alle Nichtakademiker sind leider ungebildet. Ein Studium ist nicht so schwer und wer nicht mal das schafft, scheitert auch an anderen Dingen. Käme für mich nur in Ausnahmefällen in Frage.

    Ich will einen Akademiker, der natürlich intelligent und gebildet sein muss.

  7. #6 Gast
    24.05.2010 18:27
    Studiert oder nicht ist für mich kein Kriterium. Ich kenne viele Menschen (männlich wie weiblich), welche einfach nicht die Möglichkeit hatten zu studieren, aber weitaus intelligenter sind als diejenigen welche ein Studium absolviert haben.
    Mit finanziellem Hintergrund kann jeder an eine Uni oder FH. Für mich sagt ein Studium nicht sehr viel über Intelligenz und Augenhöhe in einer Partnerschaft aus. Es ist vielmehr eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Fachgebiet. Nicht mehr und nicht weniger. Aussagekräftig ist das allerdings nicht. Hinzu kommt noch die emotionale Seite. Wenn ich hier im Forum lese, lassen das leider viele vermissen. Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.

    w/31

  8. #7 Gast
    24.05.2010 18:30
    "Fast jeder schafft heute Abitur wenn er nur will. Wer keines geschafft hat, ist dumm oder faul. So etwas kommt schon mal nicht in Frage."

    "Nicht alle Akademiker sind gebildet. Aber fast alle Nichtakademiker sind leider ungebildet."

    Ich hoffe, du bist kein Akademiker? Denn mit Monokausalitäten zu argumentieren ist auch nicht der Beweis einer umfassenden Bildung bzw. eines großen Intellekts. Zumindest fallen mir ohne viel Nachdenken noch weitere Gründe ein, warum jemand sich gegen ein Abitur oder sich gegen ein Studium entscheidet. Denn nur wer kein Abitur oder kein Studium hat, ist nicht automatisch an den Bedingungen gescheitert .Dein Text erinnert mich an die Schule: Alle Fische sind grün. Der Hai ist ein Fisch. Der Hai ist grün. Sprich, gelegentlich sollte man seine Ausgangsthesen überprüfen.

    Du stellst meines Erachtens Ansprüche, die du zumindest mit diesem Text hier nicht erfüllst. Wer Anspruch fordert, sollte diesen auch selbst erfüllen ansosnten wird man unglaubwürdig.

  9. #8
    24.05.2010 18:50
    Ich hatte mein Profil nicht auf "nur Akademiker" eingestellt, weil ich mich nicht schon in diesem Punkt festlegen wollte und mir es auch nicht wichtig erschien, ob jemand studiert hat oder nicht. Der Großteil der Anfragen kam jedoch von Akademikern und wenn mich mal ein Profil interessiert hat, war es auch meistens von einem studierten Menschen verfasst.
    Aber: Es war nicht einer dabei, der mein Interesse wirklich dauerhaft erhalten konnte.
    Mein Partner ist nun tatsächlich auch kein Akademiker, jedoch im oberen Management tätig, vielseitig interessiert, sehr gebildet und ein wunderbarer Gesprächspartner. Glücklicherweise stört ihn unser unterschiedlicher Bildungsabschluss (ich bin promoviert) ebensowenig wie mich.
    Wahrscheinlich sind wir eine besondere Ausnahme...aber die sind wir sowieso und in jeder Hinsicht :-)

  10. #9 Gast
    24.05.2010 18:51
    Unter der Bedingung, dass ich ihn liebe und er mich (w, FH-Studium, 38).

  11. #10 Gast
    24.05.2010 19:30
    In und aus sich heraus würde ich es nicht an einem bestimmten Abschluss festmachen, ob ich mir eine Partnerschaft vorstellen kann oder nicht.

    Aus sagen wir mal einem Realschul- oder Fachhochschul-Abschluss könnte ich aber folgern: Dann ist sie bestimmt sehr früh erwachsen geworden und hat folglich schon zig Beziehungen hinter sich gebracht bzw. zig Jahre lang in Exbeziehungen gelebt. _Der_ Aspekt (bzw. die nicht widerlegte Vermutung davon) würde mich ernsthaft fernhalten.

    Was die Berufsgruppen angeht - Managementberufe sind für mich tendenziell ein KO-Kriterium, da ich finde, dass ich in meinem Leben schon Management genug habe. Davon mal abgesehen, Partnerschaft findet im Allgemeinen in der Freizeit statt und nicht am Arbeitsplatz. Wichtiger ist also, wie vielseitig, aufgeschlossen, warmherzig, loyal usw. die Frau ist, und nicht in welcher Branche sie arbeitet.

    m/45

  12. 24.05.2010 19:32
    Also ich bin Nichtakademiker und ich würde auch Partnerinnen mit akad. Titel akzeptieren, sind ja irgendwo auch nur Menschen, oder ;)

    Ich finde, daß man anregende Gespräche mit fast allen Schichten führen kann. Inwieweit man da tiefgründig werden kann, hängt dann auch wieder vom Gegenüber und dem Thema selbst ab.

    Ich kenne einige Leute die studieren und halten sich für Krösus, sich mit denen zu Unterhalten ist zum Teil ein riesen Krampf. Gekünstelt und unbedingt Themen raushängen lassen die die meisten einfach nicht die Bohne interessieren und sich dann als etwas besonderes sehen.
    Nein Danke.

    Ich möchte auch keine haben, die mir am Strand was von Goethe und Schiller oder dem letzten Börsencrash erzählen will. Zu flach darf es aber auch nicht werden.

    Am Ende möchte ich mich von ihr Verstanden fühlen, mit ihr lachen können und angenommen werden.

  13. 24.05.2010 19:36
    @#11: Bist Du eine Frau oder hast Du Dich im Thread vertan?

  14. 24.05.2010 19:48
    Also die Geringschätzung anderer Bildungs- und Berufsgruppen zeugt auch nicht gerade
    von einem überragenden Intellekt.
    Wer so argumentiert ist ein sozialer [...]

    [Mod.]

  15. 24.05.2010 19:51
    @Frederika

    öhm.. ja im Thread vertan.. auch gerade erst bemerkt, habe mich wohl von (M) über mir zum lostippen verleiten lassen ;)

    Wobei es ja auch trotzdem passt ... ist ja auch nur ne Meinung zum akademischen Partner

  16. #15 Gast
    24.05.2010 20:24
    Ich, selbst Akademikerin mit NC-Studiengang, hatte leider nie viel Glück mit Hochschulabsolventen. Konkret angesprochen haben mich immer öfter, offen und frei heraus Männer ohne Uni-Abschluss, meist mit Abitur oder Handwerksausbildung mit Meister obendrauf. Das hat sich in der Regel für mehrjährige Beziehungen sehr gut bewährt, nur ans Heiraten hat dann doch keiner gedacht. Mein ganz persönliches Vorurteil ;-) Viele Männer mit Uni-Abschluss, besonders Juristen, sorry, sind berechnend, benutzen Frauen für Affären oder suchen eine preiswerte Haushaltshilfe. Die Männer ohne Uni-Abschluss, die ich kennenlernen durfte, brachten immer Herzensbildung mit, Einfühlungsvermögen, mehr Gefühlstiefe, waren sportlicher, offener, unkomplizierter etc. Das hat dann eben einfach besser zusammen gepasst.

  17. #16 Gast
    24.05.2010 20:38
    @#13 -- Genau so ist es. Und mit Sicherheit entspricht die Geringschätzung anderer Bildungs- und Berufsgruppen nicht dem Habitus der Oberschicht - nämlich dem Habitus der Distinktion. Wer es nötig hat, nach 'unten' zu treten, zeigt in Wahrheit nur, wie sehr er es nötig hat, nach 'oben' zu schauen ohne selbst dazu zu gehören.

  18. 24.05.2010 20:44
    Es ist mir weitgehend egal, sofern der Mann eine rasche Auffassungsgabe, breites Interesse, Neugier, geistige Offenheit und Warmherzigkeit mitbringt. Einen leichten Schuss Idealismus nehme ich auch noch gerne mit.

  19. #18 Gast
    24.05.2010 21:26
    Also, ich kenne Akademiker, die sexuell geradezu stupide angestellt haben. Dagegen bekommt mein Fitness-Trainer ein summa cum laude -*lach*. Ein honoris causa hat allerdings noch keiner gekriegt, den suche ich ja hier - *lach*.

  20. #19 Gast
    24.05.2010 21:32
    Ich bin erst seit heute Mitglied, kann also noch keine Erfahrungen aus einer Partnerbörse schildern. Ich finde es aber gut, daß hier Bildungsstand und Beruf so explicit abgefragt werden, denn dies erleichtert meines Erachtens die Auswahl.

    Ich bin promovierte Ärztin. Meine Suchkriterien schliessen auch Nichtakademiker ein. Allerdings würde ich bei Nichtakademikern schon genauer auf die Allgemeinbildung achten, da diese wirklich extrem unterschiedlich sein kann. Wenn ein Mann hier eine schlechte Allgemeinbildung und wenig Interesse am Zeitgeschehen hat, wäre das ein Ausschlusskriterium, denn der geistige Austausch ist mir sehr wichtig.

    Wenn man ein naturwissenschaftliches Fach studiert und darin promoviert hat (ich habe klinische Forschung betrieben), eignet man sich gewisse "Denkstrukturen" an, die ich anderen Studiengängen eher unbekannt zu sein scheinen. Lässt sich schwer erklären (andere Naturwissenschaftler werden es wohl verstehen?), aber es ist ein eher analytisches, kritisches und probelm/lösungsbezogenes Denken, das man sich da aneignet. Mit philosophischen Grundsatzdiskussionen täte ich mir schwer, daher fühle ich mich zu Geisteswissenschaftlern weniger hingezogen, die haben eine völlig andere Logik und Methoden, Probleme einzukreisen.

    Ebenso lasse ich aber bestimmte akademische Berufe wie Maschinenbau FH oder Elektrotechnik FH sowie Management links liegen. Mit den beiden Ersteren habe ich im Real Life die Erfahrung gemacht, daß meist sehr unpragmatische, unflexible Männer diese Berufe ergreifen, während mich bei den Management-Berufen abstösst, daß diese Männer meist Ellenbogenmentalität und wenig Teamfähigkeit besitzen und meist eh keine Akademikerin suchen, da sie bewundert werden wollen.

    Früher bin ich unbedarfter im Bezug auf den Bildungsstand des Partners herangegangen. Zumal ich im Freundes- und Bekanntenkreis überwiegend Nicht-Akademiker habe. Meine Erfahrung war dann aber leider bei mehreren nichtakademischen Männern, daß diese sich insgeheim wohl unterlegen fühlten und mir dann im Streit Arroganz, Standesdünkel oder Eingebildet-Sein auf mein Studium vorwarfen. Das sind alles Eigenschaften, die ich garantiert nicht habe, weswegen mich solche Vorwürfe dann schon sehr ärgerten! Auf sowas habe ich keine Lust mehr!
    Genauso ärgert mich aber in meinem speziellen Beruf, daß es völlig normal ist, wenn ein Arzt mit medizinischem Assistenzpersonal eine Beziehung hat (mein Bruder, auch Arzt, hat seine MTA geheiratet), sich aber die halbe Klinik das Maul zerreisst, wenn eine Ärztin mit einem Krankenpfleger zusammen ist! Es herrscht für Akademikerinnen doch auch ein gewisser sozialer Druck, sich auf Augenhöhe zu binden.

    Just my 2 cents...

  21. #20
    24.05.2010 21:43
    Ich suche als Nicht-Akademikerin natürlich auch Nicht-Akademiker...

    Mindesausbildung ist Realschulabschluss und Berufsausbildung... Ausnahme: erfolgreich selbständig und keinen Schulabschluss oder Hauptschulabschluss
    ... erwünscht ist Abitur und Berufsausbildung oder Studium

    Gruß von einer Angestellten im ÖD

  22. #21 Gast
    24.05.2010 21:59
    Ich (w, 38) habe früher auch immer jemanden finden wollen, der auf meiner Augenhöhe ist. Dann habe ich mich in einen Nicht-Akademiker verliebt und erkannt, dass wir Frauen immer sehr emanzipiert sein wollen oder sind, aber dies auch bedeutet zu akzeptieren, dass ein Mann auch mal weniger verdienen kann, als wir selbst. Quasi im Umkehrschluss zu den Männern! Wenn ein Mann einen guten Beruf gelernt hat und einen guten Charakter hat, was spricht denn dagegen?

  23. #22 Gast
    24.05.2010 22:06
    @19 Und nun ist mir als Physiker wieder bewußt, warum ich mich mit Arztinnen immer so unkompliziert unterhalten kann.
    Der Kommentar zu den Ings wird Turbulenzen erzeugen, auch wenn ich diesen Eindruck bestätigen würde.

    Eine gewisse geistige Beweglichkeit der Partnerin wird von mir vorausgesetzt, wenn sie dann Akademikerin ist hat sich die Statistik bewahrheitet.

  24. 24.05.2010 22:06
    @#19

    Eigentlich sollten doch gerade Sie als gebildete Person über den Dingen stehen können, oder warum herrscht für Akademikerinnen Druck von aussen?
    Es herrscht nur soviel Druck wie er auch angenommen wird.

    Und Selbstreflektion klingt auch ein wenig anders.

  25. #24 Gast
    24.05.2010 22:20
    [Mod.: neue Forumsregeln beachten, Kürzel sind nicht mehr erlaubt.
    Anmerkung zum Text: bitte gut strukturiert mit Leerzeichen usw. schreiben.]

    Akademiker/innen* haben für meine Begriffe oft ihr Leben nicht in Griff,sind abgehoben und suchen ewig nach ihrem eigenen Ziel.Heutzutage gibt es ja Studienrichtungen die früher eine ganz normale Berufsausbilung waren---was ist da besonders?Zur Liebe gehört verlieben,wer sich da am Beruf orientiert---ist materialistisch und Status orientiert--nix für mich!Jeder braucht Jeden,wenn es diese nicht gibt---hilft dir auch noch so viel Geld nicht weiter!Liebe soll bereichern,aufmuntern,unterstützen und zusammengehören...egal wecher Status!

  26. 24.05.2010 23:10
    @24: Wenn ich nach dem Beruf frage, ist der Hintergrund nicht die Statusabfrage (interessiert mich nicht), sondern: Was interessiert ihn? Wofür brennt er? Welche Leidenschaften hat er? Ich wüßte nicht, ob ich mich in einen Mann verlieben könnte, der einen grauenhaften Job hat (mich hatte mal ein Beerdigungsunternehmer angeschrieben - das ging jenseits meiner Vorstellungskraft).

  27. #26 Gast
    24.05.2010 23:15
    @#23:

    >Und Selbstreflektion klingt auch ein wenig anders. <

    ;-)) schreibt sich auch ein wenig anders...

    Lieber Physiker, ich sehe schon, Du verstehst es! Ich wollte mit meinem Statement #19 aber auch nicht zum Ausdruck bringen, daß die naturwissenschaftliche Denke die einzig Richtige ist. Sie bildet aber eine gute Gesprächsbasis in Form ähnlicher Argumentationsweisen.

    Daß ich einen überwiegend nichtakademischem Freundeskreis habe rührt auch daher, daß ich Studierte oft als sehr distanziert, emotional überbeherrscht und "verkopft" empfinde. Meine nichtakademischen Freunde (Sachbearbeiterin, Chemielaborant, Friseurmeisterin) gehen oft mit mehr Bauchgefühl an Dinge heran und erscheinen mir unverkrampft herzlicher, als viele Kollegen,

    Insofern hätte ich wie oben schon gesagt kein Problem mit einem Nicht-Akademiker als Partner, wenn die Allgemeinbildung stimmt (und die ist nicht von einem Studium abhängig, sondern von persönlichem Interesse des Einzelnen).

  28. 24.05.2010 23:47
    @#26
    nun ja.. ich bin kein Held der Rechtschreibung wie man sieht ^^
    Wobei dei Schreibweise mit "x" nicht logisch ist, schließlich reflektiert man sein selbst?! Egal.. Deutsches Sprache schweres Sprache ;)

    ....
    Am Ende macht es doch wieder die gute Mischung aus allem... Bauchgefühl, Verstand, Humor usw.
    Keiner will nen steifen Karriere-, aber auch keinen emotionalen Schluffi als Partner.
    Und mit einem verkopften Elite Menschen kann man sicherlich gute Gespräche führen, aber mehr?

  29. #28 Gast
    25.05.2010 07:51
    Akademische Titel sagen nichts über den Charakter aus. Es gibt Männer die zwar studiert haben, aber an denen das Leben völlig vorbeigezogen ist. Umgekehrt gibt es auch Männer (oder Frauen), die nicht studiert haben und die was aus sich gemacht haben. Bin selber Akademikerin und habe gerade einen Mann getroffen, der nicht studiert hat und der mir zumindest auf Augenhöhe begegnet ist (wenn er mir nicht soger überlegen war).

    Gruss
    w, 36

  30. #29
    25.05.2010 15:59
    Akademiker oder nicht... Es kommt doch wirklich auf andere Dinge an. Ich, Juristin, aber als alleinerziehende Mutter schon länger nicht mehr als solche tätig, brauche einen gestandenen Mann mit Kopf und Herz. Und der findet sich auch unter Nicht-Akademikern. Mein Ex-Mann, Professor, war dagegen ein reiner Kopfmensch, im menschlichen und sozialen Bereich eine absolute Niete. Danebengreifen kann man überall, den Richtigen finden,hoffentlich auch...