- Frage:
Ab wann kann man von Promiskuität sprechen?Was denkt ihr wie viele Partner man dazu haben muss und das evtl. pro eine bestimmte Periode?Antworten: -
Lies Dir mal die Antworten in diesem Thread durch:
http://www.elitepartner.de/forum/promiskuitivitaet-ii-frage-an-die-maenner.html
-
Ich sehe drei wesentliche Komponenten dieses Begriffs:
1) Zunächst geht es bei promisken Verhalten darum, Sexualverkehr mit "häufig wechselnden Geschlechtspartnern" (Kerndefinition) zu haben, was im allgemeinen einschließt, dass man den Akt des Aktes wegen und nicht im Rahmen von Liebe und Partnerschaft vollzieht. Für mich lebt jemand promisk, wenn er den Sexualakt quasi zu einem Freizeitgeschehen degradiert und nicht als höchst intimen Vorgang betrachtet und für Menschen vorbehält, die ihm außerordentlich viel bedeuten.
2) Zweitens kann man natürlich die "häufig wechselnden Geschlechtspartner" versuchen zu quantifizieren. Da würde ich mich versuchen so zu nähern:
+ mehr als ein Sexualpartner pro Zyklus ist auf jeden Fall promisk
+ mehr als sechs Partner pro Jahr sind auch promisk
+ mit 20 mehr als 5 Partner, mit 30 mehr als 10, mit 40 mehr als 20 Partner
3) Drittens sehe ich Promiskuität und Beziehungsfähigkeit in einem engen Zusammenhang. Bei 15 Sexualpartnern im Alter von 38 (also geschätzt 20 Jahren sexueller Aktivität) stelle ich mir die Frage: Entweder hat er wahllos gevögelt, was nicht bei drei auf dem Baum war, oder aber er ist total beziehungsunfähig, denn WENN es ernsthafte Beziehungen hätten werden sollen, dann hätte er ja verdammt viele versiebt. So einen beziehungsuntauglichen Partner möchte ich auf keinen Fall erwischen.
Bei einem Thema wie Promiskuität schlagen die Wellen erwartungsgemäß oft hoch. Daher soll hier noch einmal klar gesagt werden, dass jeder so leben kann, wie er will. Alle anderen haben aber eben auch das Recht, einen Partner zu wählen, der ihrer eigenen Lebensart nahe kommt. An Promiskuität scheiden sich die Geister ganz erheblich und eine stabile Partnerschaft erfordert im allgemeinen eine ähnliche Einstellung zu Promiskuität und Sexualleben.
Mich persönlich widert Promiskuität aus folgenden Gründen an:
a) Erhebliche Gesundheitsgefahren (vorallem auch jenseits von HIV)
b) Totale Abstumpfung gegenüber Intimität -- der Sexualakt ist nicht mehr äußerster Ausdruck von Nähe, Liebe und Geborgenheit, sondern degradiert zur Freizeitbeschäftigung mit Quasi-Fremden. Wer durch Dutzende Hände gegangen ist, sieht das alles emotionsloser, technischer, vergleicht mehr, hat nicht das intime, sondern nur das sexuelle Empfinden dabei.
c) Als 20ste Partnerin würde ich mich schäbig, austauschbar und verglichen fühlen und die 21ste wäre schon gedanklich griffbereit. Ich will nicht nur Körper sein, sondern Person.
-
ich finde einen sexpartner pro jahr alles andere als promisk! viele merken nach 3 monaten, dass es nicht passt. wer keine langjährigen beziehungen hat - und das muss nicht bziehungsunfähig heissen, dazu gehören immer 2, das kann auch einfach konsequent und realistisch bedeuten - der sucht natürlich weiter. hier dann zu sagen eine 40-jährige frau mit 20 sexpartnern im leben sei gleichzustellen mit ner billigen schlampe, finde ich absolut daneben! das ist weniger als ein sexpartner pro jahr! hallo? was für rechnungen werden hier aufgestellt?
[Mod: Dieser Text war ursprünglich komplett großgeschrieben und unleserlich. Bitte verzichte in Zukunft darauf.]
-
@#3: Aber hoch sind die Chancen, dass jemand sein, der 20-mal nacheinander eine erfolglose Beziehung probiert hat, beim 21sten Mal erfolgreich ist? So ein Typ ist doch komplett beziehungsunfähig. Ich möchte zumindest keinen Partner, dessen 21ster Versuch einer ernstgemeinten Partnerschaft ich bin. Da MUSS irgendwas faul sein, denn so oft scheitern einfach keine Beziehungen. Man muss ja nicht gleich Sex haben, um jemanden so kennenzulernen, dass man abschätzen kann, ob es passen könnte. Mir wäre so ein Kerl höchst suspekt. Siehe dazu #2:3.
-
na ja, der sexhunger ist halt bei jedem verschieden.
wenn sich ein mensch für diese art zu leben entschieden hat, dann ist es so. immer auf der pirsch zu sein ist auf zeit gesehen vielleicht doch etwas anstregend.
ich denke, es ist ein lebensabschnitt, manche leben es aus, die anderen verkneifen es sich, würden gerne, getrauen es sich jedoch nicht.
sex fängt im kopf an, bei dieser art zu leben ist beziehung nicht angesagt und das ist auch gut so.
wenn die geschichte in einer beziehung gelebt wird, ist dies eine nervenaufreibende sache für den partner, das kann wenns schief läuft zum ende führen.
es ist eine insel die" freiheit " heisst, in unserer gesellschaftdenken etwas skuril, dies gebe ich zu, doch lebbar.
-
MadMax
<MOD: Persönliche Angriffe und Polemik entfernt. Sie kennen doch die Regeln!>
wie kommt man nur darauf, dass wenn jemand viel sex hat, auch mit wechselnden partnern, er abstumpfe..? das gegenteil ist doch eher der fall. bei abstumpfung sinkt das interesse und die lust auf sex und damit das promiske verhalten sinkt.
sicher gibt es menschen, die monogamer orientiert sind, andere eben nicht, aber diese schlussfolgerungen, wie abstumpfung, erhöhtes hiv-risiko (schon mal was von kondomen gehört?), etc. die sind in meinen augen weltfremd, intolerant, im schluss falsch<MOD>.
-
Ich kann #3 nur zustimmen.
Jemand der in 20 Jahren 15 Sexpartner hatte (also weniger als einen pro Jahr!) hat weder "wahllos gevögelt" noch ist er promisk oder beziehungsuntauglich, wie Beitrag # so schön abstempelt.
Ein Sexpartner pro Jahr ist sogar wenig, wenn man bedenkt, wieviele Beziehungen schon nach ein paar Wochen oder Monaten in die Binsen gehen. Logisch, dass man da schon im Bett war. Der richtige Partner ist eben nicht leicht zu finden, da muss man schon ein paar ausprobieren, die Alternative wäre, gleich den Ersten festzuhalten, egal, ob es passt oder nicht.
Mit wahllosem Vögeln hat das absolut nichts zu tun, schrecklich, wie manche Leute hier die moralische Keule schwingen und ihre Intoleranz gegenüber anderen Lebensweisen und Ansichten mittels ellenlanger Aburteilungen kundtun.
-
@#7: Du gehst irriger Weise davon aus, dass man in der Kennenlernphase schon unbedingt sofort Sex haben muss, um merken zu können, ob der Partner passt oder nicht. Das ist aber natürlich nicht der Fall. Wer will, kann das gerne machen, aber notwendig ist es nicht, nach wenigen Wochen schon Sex zu haben, um dann einige Wochen später festzustellen, dass man in viel trivialeren Aspekten nicht harmoniert. Das ist einfach die falsche Reihenfolge. Hier hat im übrigen niemand die moralische Keule geschwungen. Die Frage war nicht, ob Promiskuität moralisch ist oder nicht, sondern wo Promiskuität anfängt. Auf diese Frage hast Du nicht einmal geantwortet.
@#6: unsere Welten sind soweit voneinander entfernt, dass Du nicht einmal verstanden hast, wie ich abstumpfen meinte. Nicht bezogen auf Erotik, sondern bezogen auf menschliche Nähe, das wahnsinnig besondere, einen anderen in seine Intimsphäre zu lassen, das spannende und nahe Gefühl, mit einem Menschen im Akt zu verschmelzen. Wer Sex als Freizeitbeschäftigung sieht, der emfpindet das alles nicht mehr, sonern sieht es rein auf Libido, Körperliches, beschränkt.
-
Pro Sexfähigen Jahr ein Partner ist es definitiv. Auch würde ich jemanden mit 4 oder mehr ONS dazu zählen. Auch jemand der es nötig hat in Zwingerclubs, Puffs, Striplokalen zu gehen zähle ich dazu.
@3 eine 40 Jährige mit 20 Sexpartnern ist für mich eine Schlampe und so eine nehme ich gar nicht erst ernst. Diese Dame vögelt doch in einem Jahr mit dem nächsten und ist sowieso nicht für eine Beziehung geeignet. Wahrheiten sind schmerzhaft, ich weiß, sie ändern aber nichts an der Realität.
@6 klingt so als ob du auch alles wahllos mit nimmst, was dir irgendwann und irgendwie begegnet!
@7 Hallo, zu einem betroffenen. Warum ist es für dich schlimm, selbst einzugestehen, dass du promisk bist? So etwas nennt man Selbstreflexion und ist sehr hilfreich. Schon mal davon gehört?
Wenn du zu den Warmwechslern und wahllos vöglern beim 1. Date gehörst, dann ist dein Text verständlich, jedoch ändert dieser nichts an deinem Verhalten. Ich halte dich für Beziehungsunfähig mit so einer Einstellung.
intolerant ... ist ja spannend. Bist du das nicht viel mehr der anderen Gruppe gegenüber? Ist ja wie ein Raucher, der die Nichtraucher für intolerant hält. Das ist vor Traurig- & Armseligkeit schon fast wieder lustig.
-
Madmax
frederika, ich kann dir versichern, auch wenn ich ein paar jährchen älter bin als du, ein paar sexualpartner mehr hatte, an diese, von dir beschriebenen empfindung,
zitat fredrika "bezogen auf menschliche Nähe, das wahnsinnig besondere, einen anderen in seine Intimsphäre zu lassen, das spannende und nahe Gefühl, mit einem Menschen im Akt zu verschmelzen"...hat sich nichts geändert!
wie kommst du nur immer darauf, wenn du für dich eine variante der sexualität entdeckt hast, die dir zusagt, ein anderer eine andere variante lebt, diese, von dir beschriebenen empfindungen, nicht mehr hat? es ist doch rein spekulativ, wenn du versuchst, dich in so einen menschen hineinzuversetzen
gerade jemand wie du, der sehr vehement eine einzige ´variante der sexualität vertritt, kann kaum nachvollziehen, was jemand anderes empfindet, der eine andere variante lebt.
...wobei diese variante ja lediglich beinhaltet, langfristigen, wie auch kurzfristigen sex zu leben.
und deine these, erst nach wochen des kennenlernens das erste mal ins bett zu steigen...sorry, so eine frau begegnete mir noch nicht, die das auch nur wollte.
übrigens, ich machte es mal so, wie frederika es für normal hält. ich traf mich mit der frau, wir waren den ganzen abend zusammen und ich wollte dann NICHT mit zu ihr in die wohnung. das machte ich ein paar mal - nicht wochen, nur tage - da wurde die frau richtig sauer!
sie warf mir vor, sie immer total rallig zu machen und dann nach hause zu fahren...so unterschiedlich sind sie, die frauen;-)
-
@#10: MadMax, lies einfach genauer. ich schreibe niemandem etwas vor. Mir ist völlig bewusst, dass andere Menschen andere Vorstellungen von Sexualität haben. Jeder darf sein Leben leben. Die Frage behandelt nicht den moralischen Wert von promisken Verhalten, sondern diskutiert, was mit dem Ausdruck gemeint ist. Dazu hast Du leider noch nicht konkret beigetragen. Wie wäre es denn mal mit einer Quantifizierung von Dir? An fremden Antworten herumzunöckern ist einfach, wenn man selbst nicht Tacheles redet...
-
MadMax
promiskes verhalten liegt für mich dann vor, wenn jemand ständig wechselnde sexualpartner benötigt um zur befriedigung zu gelangen.
jemand der nicht in der lage ist, in einer länger dauernden beziehung mit nur einem partner, erfüllenden sex zu erleben, der immer wieder auf der suche nach neuen sexualpartnern ist.
in der extremen form vielleicht noch nicht einmal dann den sex als erfüllend empfinden kann.
klar, so einer hat natürlich viele sexualpartner. im umkehrschluss aber zu behaupten, dass jeder, der "viele" sexualpartner hat auch promisk ist, ist meiner meinung nach falsch.
die gründe für mehrere sexualpartner haben unterschiedliche ursachen.
im übrigen, hier mit zahlen zu jonglieren, ab dem wievielten sexualpartner jemand promisk ist, ist rein willkürlich!
nicht die zahl ist ausschlaggebend, sondern der grund, die situation für das verhalten!
-
MadMax
ich habe mal gegoogelt und folgendes zum thema gefunden:
Unter Promiskuität (lat. promiscuus = gemischt) versteht man ein Sexualverhalten, welches durch häufige Partnerwechsel gekennzeichnet ist. Sowohl Männer als auch Frauen können promiskuitiv sein.
Der Begriff Promiskuität wird oft verwendet, wenn man über "flüchtige Bekanntschaften" ohne das Interesse an einer festen Partnerschaft spricht oder wenn mehrere sexuelle Beziehungen einer Person nebeneinander verlaufen.
Es gibt kein einheitliches Verständnis dafür, ab welcher Partneranzahl innerhalb eines bestimmten Zeitraums von Promiskuität gesprochen werden kann. Was unter einem promiskuitiven Verhalten zu verstehen ist, hängt nicht zuletzt von der umgebenden Gesellschaft beziehungsweise Kultur ab. In manchen Kulturen gilt eine Frau schon als promiskuitiv, wenn sie neben ihrem Ehemann einen Geliebten hat, während dasselbe Verhalten seitens des Ehemanns oft gesellschaftlich akzeptiert wird.
Die Promiskuität ist eine Sexualvariante, die in der Regel keinen pathologischen Stellenwert einnimmt. Aus psychiatrischer Sicht kann Promiskuität jedoch auch ein Hinweis für eine psychische Erkrankung sein. So können häufig wechselnde Geschlechtspartner ein Anzeichen dafür sein, dass die Person nicht in der Lage ist, sich dauerhaft zu binden.
Promiskuität kann auch Symptom von sexsüchtigem Verhalten sein. Dabei bleibt die sexuelle Befriedigung aus und die Suche nach sexueller Erfüllung wird beständig fortgeführt. Nach und nach wird Sexualität zum alles bestimmenden Lebensbereich
-
Ich stimme MadMax zu.
Es gibt die Möglichkeit lange zeit treu zu sein, oder auch mal etwas "auszuprobieren" - weder an dem einen noch an dem anderen ist per se etwas verwerfliches.
Ich war 18 Jahre verheiratet, danach 1 Jahr solo (mit zugegebenermassen 15 Männerbekanntschaften) und dann wieder 8 Jahre treu und brav bei einem. Das macht 17 Männer bei 45 Jahren. Was bin ich jetzt????
-
@#14: Na, da kann ich zustimmen:
"...ohne Interesse an einer festen Partnerschaft..." ist doch der entscheidende Punkt!
Dass keine genaue Quantifizierung möglich ist, ist doch klar. Beachte mal meine Formulierung in #1.
-
@#16: Mann, mach es Dir doch nicht so kompliziert: Das eine Jahr hast Du eindeutig promisk gelebt, da gibt es wohl keinen Zweifel.
Promiskuität ist eine Verhaltensweise und keine Charaktereigenschaft. WENN man häufig wechselnde Sexualpartner hat, dann lebt man promisk. Punkt.
Natürlich beharrt hier niemand auf lebenslange Durchschnittswerte, sondern beschreibt mit dem Ausdruck das konkrete Verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt.
-
MadMax
ok frederika, aber ich habe da auch noch antworten von dir zu diesem thema, da jonglierst du richtig mit zahlen, wie viele partner du jemandem zubilligst, in welchem alter, dass er noch nicht , oder eben doch promiskuitiv ist.
zu #16
das von dir genannte beispiel ist eben gerade typisch dafür, auf den ersten blick viele partner gehabt zu haben, aber eben nicht promisk zu sein!
obwohl, ...in einem jahr 15 sexualpartner...da hast du wirklich gas gegeben;-)
ich glaube, dein verhalten nennt man heute serielle monogamie:-)
-
@ Madmax: Warum bist du denn so aktiv bei diese Frage. Man könnte meinen du nimmst das (#6) persönlich?!
Es gibt eben verschiedene Menschen mit verschiedenen Ansichten. Wir sind doch alle Erwachsen hier und können jedem seine Meinung zugestehen.
"flüchtige Bekanntschaften" = würde ich auch zu einer Beziehung mit weniger als 6 Monaten sagen, da man jemanden erst so richtig nach Auslaufen der ersten Hormone (6-12 Monate) richtig kennen und lieben lernt, so sehe ich das zumindest. Insofern finde ich die ziemlich platte Richtzahl von 1 Partner pro Sexfähigem Jahr = promisk ziemlich treffend.
"nicht die zahl ist ausschlaggebend, sondern der grund, die situation für das verhalten!" Eine hohe Zahl ist aber nicht mehr plausibel zu Begründen. Sinngemäß: die anderen sind Schuld oder hat halt nicht gepaßt o.dgl. zeugen bei einer Häufung dann doch eher von noch nicht erledigten Problemen.
"So können häufig wechselnde Geschlechtspartner ein Anzeichen dafür sein, dass die Person nicht in der Lage ist, sich dauerhaft zu binden."
Da stimme ich vollkommen zu.
-
@#18: Sogar mehr als einen Partner pro Zyklus ist nicht promisk? Auf was wartest Du noch, MadMax? Wenn 15 pro Jahr nicht promisk sind, dann...
Begreife doch mal, dass nicht der Mensch promisk IST, sondenr sich promisk VERHÄLT. Das hat #16 in dem betreffenden Jahr auf jeden Fall gemacht! Da werden wir uns ja wohl hoffentlich einig sein.
Was Zahlenwerte angeht: ich habe auch in #1 versucht, Richtwerte anzugeben. Die halte ich nach wie vor für realistisch.
-
wenn frau keine feste beziehung hat, sich aber eine wünscht und wie ich nur mit männern ins bett geht, mit denen sie sich eine beziehung wünscht oder mit denen sie bereits glaubt, eine beziehung zu haben, dann sind da 15 partner in 20 jahren doch nicht promisk! ich wollte oder hatte mit 80% -90% der männer, mit denen ich sex hatte, eine beziehung. wenn das dann aus diversen gründen nicht geklappt hat, bin ich mit weniger als einem sexpartner pro jahr doch keine schlampe! oder?
#16 hat in einem jahr mit so vielen männern geschlafen wie ich im ganzen leben! und ich wurde hier schon schlampe von jemandem genannt! ich finde auch #16 völlig in ordnung, sie hatte sicher was nachzuholen und hat hoffentlich gefunden, was sie suchte, was sich ja scheinbar dann in der 8jährigen beziehung geäußert hat!
-
Es wir hier weder geklärt was Periode noch was Zyklus ist, denn ich schließe aus, dass die weibliche gemeint ist.
Die Klärung des Begriffes in #13 1. Absatz ist für überzeugender als die unsinnigen Zahlenspielereien, stimme MadMax überhaupt zu.
Sonst könnte ich sagen, wer bis 50 J mehr als 6 Sexualpartner hatte, ist für mich promisk.
Außerdem taucht hier im Forum so oft dieses Wort auf, dass ich das schon als inflationär bezeichne, ich habe noch nie so häufig in meinem Leben diese Wort gelesen wie im letzten halben Jahr.
Vor allem hat es auch immer gleich diesen unmoralischen Anstrich und negativen "Beigeschmack"
Falsche / richtige Reihenfolge beim Kennelernen gibt es auch nicht, es läuft mal so, mal so. Wer in trivialen Dingen nicht zusammenpasst, wird im Normalfall bei einer ernsthaften Partnersuche auch nicht miteinander schlafen. Und wenn man sich den Spaß wegen erotischer Anziehung dennoch gönnen möchte, dann ist das auch o.k.
Wenn es sexuell nicht passt und man das erst zu spät bemerkt, verringert das die Partneranzahl auch nicht wesentlich.
-
@#21: Mann, das Diskussionsniveau nimmt aber echt ab. Es geht doch nicht darum, ob es "OK" ist, sondern um den Begriff Promiskuität. Das in #16 genannte Verhalten ist auf jeden Fall das, was man allgemein unter promisk versteht. Damit ist doch nicht automatisch eine Wertung verbunden. Ich gebe zu, ich persönlich bewerte das negativ, aber auch wenn andere promiskes Verhalten akzeptabel oder sogar wünschenswert finden, dann bleibt es dennoch "promisk".
Unterscheidet doch bitte mal DEFINITION und BEWERTUNG des Begriffs und realisiert bitte, dass nicht "eine Person promisk ist", sondern "sich in einem bestimmten Zeitraum promisk verhält". Das kann doch nicht so schwer sein.
-
MadMax
@berliner30
warum ich mich bei diesem thema so arrangiere...ganz einfach: ich finde es einfach quatsch, wenn hier leute, ab einer gewissen anzahl von sex-partnern grundsätzlich als promisk und für beziehungen unfähig dargestellt werden.
wenn du z.b. schreibst, "Eine hohe Zahl ist aber nicht mehr plausibel zu Begründen."...gemeint sind sexualpartner, dann ist das eben irreführend.
wenn jemand z.b. jahrelang monogam in einer beziehung lebt, danach vielleicht mal eine promiskuitive phase hat, heisst das eben nicht, dass er dann beziehungsunfähig ist- bezogen auf langfristige beziehungen.
und so können schnell einige sexualpartner zusammen kommen!
-
@21 stimmt fast, ich würde eher sagen, diese Frau hat nichts gelernt und ist (Beziehungs)unfähig bzw. alternativ auch extrem naiv. Nun erzählt mir aber bitte nicht, das man jedesmal so großes Pech hatte, immer die andern Schuld sind, ... das glaub ich sowieso nicht.
Ob sie Promisk ist oder nicht, darüber kann man unendlich streiten.
-
@#23: ...natürlich ist hier vom weiblichen Zyklus die Rede! Es dürfte wohl wirklich anerkannt sein, dass eine Frau, die innerhalb eines Zyklus mit mehr als einem Mann Verkehr hat, wahrlich die Bezeichnung Schlampe verdient. Wer nicht mal wüsste, von wem ein eventuelles Kind wäre, der ist für mich eine Schlampe im engsten Wortlaut. Das ist doch wohl fundamentale Übereinkunft aller anständigen Frauen. Eine ernstzunehmende, abweichende Meinung diesbezüglich kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
Ich freue mich aber, dass Du, MadMax und ich uns einig sind, dass schon mal die Basisdefinition "Sex ohne Interesse an einer Partnerschaft" zutrifft. Das ist ja schon mal mehr, als man erwarten konnte.
-
[Mod. unsachlich, anderes Thema]
Mit seinem Gewissen und Standpunkt muss jeder selbst klar kommen, un d um diesen Begriff aus der Frage zu klären, hätte ein Verweis auf Lexika genügt.
Dann würden auch die Diskussionen nicht uimmer hoch laufen [Mod.: persönlicher Angriff entfernt]
Viriginia
7E24F3CD
-
Ich seh das recht locker aber damit hat sie einfach recht: Mehr als ein Mann als möglicher Vater ist nur noch eklig! Das darf nicht passieren!!!
Damit wäre "mehr als 12 pro Jahr" für mich echt eine Grundlage zum diskutieren...
-
Na gut, also doch weiblicher Zyklus,
dennoch ist für mich die Bezeichnung "Schlampe" völlig daneben, es ist und bleibt ein Schimpfwort und gehört hier m. E. nicht her.
-
@#28: Nun das Forum ist ein Ratgeber und wofür wollen die Leute am meisten Rat? Zum Verhalten!
"Wie verhalte ich mich richtig?", ist eine Kernfrage aller Philosophen, Religionen und die offizielle zentrale Frage der Ethik, sie steht auch im Mittelpunkt guter Erziehung. Wenn man etwas diskutieren und sich darüber streiten darf, dann genau darüber!
Es ist ureigenste Eigenschaft des Menschen, in gut und böse, in richtig und falsch, in gerecht und ungerecht zu denken. Das ist menschlich und unvermeidbar! Es ist wünschenswert, dass man sich richtig verhält und daran interessiert ist, sein Verhalten zu verbessern.
Gesellschaften benötigen gemeinsame Werte und Regeln, um stabil zu bleiben. Mich wundert wirklich, wie man daran zweifeln kann.
Ähnliche Themen
-
Bin ich die einzige Frau, die nur mit Männern kann die hochdeutsch sprechen ?
Von Gast im Forum Beziehung
13.04.2012, 14:54 -
Promiskuität? Sagt dieser Begriff etwas aus?
Von Gast im Forum Sexualität
22.04.2011, 14:38 -
Über Ängste sprechen?
Von Gast im Forum Beziehung
05.05.2010, 19:01 -
Wohnungsschlüssel = Kann man von Vertrauen sprechen bzw. eine Weiterentwicklung einer Beziehung???
Von Gast im Forum Beziehung
24.10.2009, 14:42 -
Wieso kann ich mit meinem Partner so schlecht über sexuelle Vorlieben sprechen?
Von Gast im Forum Sexualität
28.01.2009, 14:09


