1. Frage:
    Gefragt am: 12.03.2010, 17:30 von Gast
    43 Jahre und Kind mit 9 Jahre
    Hallo! Ich bin seit ca. 3 Jahren geschieden und habe einen Sohn mit 9 Jahren. Bis jetzt sind meine Versuche einen Partner zu finden daran gescheitert, dass ich vielleicht mein Kind so erzogen habe, dass es seine Meinung äußern kann und darf. Weiters kann er sich auch in Diskussionen mit Erwachsene einmischen. Die meisten Männer, die ich bis dato getroffen habe, meldeten sich nie mehr. Weiters ist sehr lebhaft. Ich möchte die Fehler die meine Mutter bei mir gemacht haben vermeiden. Mein Kind soll angstfrei und nicht schüchtern aufwachsen. Was haltet ihr davon
    Antworten:
  2. #1 Gast
    12.03.2010 18:14
    Kinder brauchen klare Regeln und Grenzen.

  3. 12.03.2010 18:16
    Ich bin mir nicht sicher, ob das Benehmen Deines Kindes nun das eines gut erzogenenen Kindes ist oder nicht. Selbstverständlich darf sich auch ein Kind an Unterhaltungen in der Familie beteiligen! Es soll doch sogar von seinen Erlebnissen berichten und bei den Eltern nachfragen dürfen, wenn es etwas von deren Erzählungen nicht versteht. Das ist völlig natürlich und vollkommen richtig. Ja, ein Kind muss sich beteiligen dürfen und sogar dazu angeleitet werden, es zu tun. Angstfrei ist absolut richtig -- aber betragen muss man sich dennoch können.

    Zum Beispiel darf weder ein Neunjähriger noch ein Erwachsener einfach dazwischenplappern. Kaum etwas ist unhöflicher als jemandem einfach so ins Wort zu fallen. Außerdem muss das Gesagte natürlich zum Thema passen und darf niemand, auch nicht der Kleine, einfach irgendwas anderes plappern und damit ein interessantes Thema töten. Ein Neunjähriger muss natürlich auch merken, wenn er jetzt gerade mal bei einem Thema lieber die Klappe halten sollte. Auch das ist ein wichtiges Erziehungsziel! ein Kind soll fragen dürfen, wenn es etwas nicht versteht oder Interesse an etwas hat, aber eben nicht nur, weil es auch was sagen möchte. Außerdem dürfen Kinder in dem Alter eben noch nicht provozieren, ärgern, sticheln oder mit Absicht gegen Regeln verstoßen. Das ist nicht angstfrei, das wäre einfach nur mies erzogen.

    Was genau bedeutet lebhaft? Wenn Erwachsene sich unterhalten, darf natürlich nicht laut geschrieen oder einfach nur so gestört werden. Auch die Erwachsenen haben das recht, sich altersgerecht zu unterhalten und den Tag zu genießen. "Lebhaft" ist in meiner Erfahrung oft ein Ausdruck für "störend, aber nicht erzogen". Das gilt es abzuklären. Kinder müssen auch mal alleine spielen können und dabei nicht jedem auf die Nerven gehen. Das hat mit Erziehung zu Rücksichtnahme und Sozialakzeptanz zu tun, nicht mit Angst oder Schüchternheit.

    Im übrigen möchte in anmerken, dass sehr viele Alleinerziehende Probleme haben, einen Mann zu finden, vorallem, wenn die Kandidaten selbst keine Kinder haben. Viele lassen sich vielleicht auf ein Treffen ein und sehen dann ganz einfach, dass sie mit der Situation halt doch nicht zurechtkommen würden. Da ist es doch nur klug und in jedermans Interesse, wenn man dann absagt.

  4. #3 Gast
    12.03.2010 18:23
    Wäre ich ein Mann, ich würde auch meine Beine in die Hand nehmen und rennen, was das Zeug hält!
    Es ist ein Kind! Und wie ich herauslese, wird er zum Klugsch...... erzogen.
    Fehlt nur noch, dass Du ihn als Berater mit zu Deinen Dates nimmst.
    w45

  5. #4 Gast
    12.03.2010 18:27
    Es gibt Diskussionen zwischen Erwachsenen, da ist die Meinung von Kindern nicht gefragt.
    Eltern, die ihr Kind mit "lebhaft" beschreiben, signalisieren, dass es nicht erzogen ist.
    Vielleicht diskutierst du ja die Qualitäten deines neuen Partners auch mit deinem Kind. Einen solchen Papa hab ich mal kennengelernt. Als Mutter von drei fast erwachsenen Kindern kann ich in einem solchen Fall nur die Flucht ergreifen und habe das auch gemacht.
    Für mich bedeutet ein schlechte Erziehung, wenn sich ein Kind in die Diskussion von Erwachsenen "einmischt", das würde ich mit "die Diskussion dominieren" übersetzen und ist ein absolutes nogo.

    Ich wünsche dir viel Glück, denn es erfordert viel Langmut eines potentiellen Partners ein solches Kind zu akzeptieren.

    w, 50

  6. #5 Gast
    12.03.2010 18:33
    Ich möchte mich #1 und #2 anschließen. Was die antiautoritäre Erziehung gebracht hat, läßt sich heute leider überall beobachten: Respektlosigkeit, Allmachtsgefühl, Egozentrik und schlechtes Benehmen. Kinder sollen keine Duckmäuser werden, aber auch keine kleinen Könige, die meinen, sie hätten die Welt neu erfunden. Die neuesten Erkenntnisse besagen, daß Kinder in de Tat klare Regeln und Grenzen brauchen und das auch selbst so wollen.

  7. #6 Gast
    12.03.2010 18:46
    @ Fragestellerin

    So wie Du Deine Situation schilderst, hat ein potenzieller Partner bei Deinen Erziehungsmethoden gar keine Chance.

    Es scheint ja noch nicht mal möglich zu sein, ein Gespräch mit Dir zu führen, ohne das Dein Kind sich meldet. Er scheint ja überall mit dabei sein zu dürfen. Geht überhaupt was ohne Dein Kind?

    Du solltest Dich ernsthaft fragen, was Du überhaupt mit einem Partner willst. Scheinbar kannst Du ohne Dein Kind überhaupt nichts machen. Eigentlich hat ein Partner da gar keinen Platz.

    Die kleine Kaktee

  8. #7 Gast
    12.03.2010 19:00
    ist er ein Kind oder ein kleiner Erwachsener? Das zweitere ist dem Kind gegenüber einfach nur unfair....

  9. #8 Gast
    12.03.2010 19:50
    Liebe FS, jetzt hast Du aber die volle Schlagseite hier abgekriegt. Ich habe auch zwei Kinder, meine Tochter ist 6 und war von Anfang an nicht leicht zu händeln. Als Erstgeborene dachte ich lange, es sei meine Schuld, dass sie immer einen Zacken lebhafter war als andere Kinder, dass sie immer ein Wort zu viel sagen mußte, dass sie oft sehr anstrengend und fordernd sein konnte (und immer noch kann), dass andere Eltern mit achso ruhigen Kindern mich immer ein wenig komisch angeschaut haben, weil mein Kind ständig am Reden war --- und dann diese ständigen Ratschläge, Du bist nicht konsequent genug, Du bist nicht streng genug und - ja auch das, Kinder brauchen manchmal eine harte Hand. Ich habe damals viel gelesen über Erziehung, aus verschiedenen Richtungen, denen wir heute als Eltern gegenüberstehen, von völlig antiautoritär bis zur letzten Konsequenz. Was ich aus Deiner Frage herauslese ist, dass Du Dir durchaus einen Kopf machst, ob das alles so richtig ist, was Du in Deiner Erziehung machst. Dass Du Dein Kind ganz anders erziehen möchtest, als Deine Eltern Dich erzogen haben, kenne ich aus genau denselben Gründen, die Du nennst. Ich wollte, dass mein Kind mal nicht meine Probleme hat, dass sie selbstbewußt und angstfrei durchs Lebens geht, dass sie Freunde hat und nicht die Komplexe mitnimmt, wie ich sie seit meiner Kindheit mit mir rumtrage. Seit ich meinen Sohn habe, der drei Jahre jünger ist, weiß ich, dass es nicht (nur) an mir lag. Sicherlich weiß ich heute einiges besser, mache heute einiges (nicht vieles) anders als bei meiner Tochter - aber er gehört genau zu den Vorzeigekindern, wie sie alle immer haben wollen. Er ist selten trotzig, hört immer, spätesten wenn ich mal ein wenig lauter werde, ist ruhig, lieb, nett. Wenn ich denke, was ich mit meiner Tochter an Kämpfen ausgestanden habe und mir dagegen meinen Sohn anschaue ---
    Letztens habe ich wieder Jasper Juul gelesen, aus meiner ganz persönlichen Sicht der beste ERziehungsratgeber, denn er hat Verständnis für die Eltern und versucht immer, ihre Sicht zu verstehen und einzunehmen, der meinte, die meisten (sogenannten!) "Problemkinder" stammen von Eltern, die sich selbst nicht sicher sind. Bei mir traf das definitiv zu - der wirklich große Unterschied, den ich im damaligen Umgang mit meiner Tochter und dem heutigen mit beiden Kindern erkenne, ist, dass ich mich damals ständig gefragt habe, ob das was ich mache, auch wirklich richtig ist. Ich war so verunsichert, eben weil sie so "anders" war ... Heute stelle ich mir die Frage nicht mehr - das was ich mache, mache ich als Mutter so gut wie ich kann und ich mache es so, wie ich es für richtig halte, im besten Sinne und im Interesse meiner Kinder. Ich lasse mich weder von meiner Mutter noch von anderen Eltern (und noch schlimmer von Nicht-Eltern) mehr infrage stellen - ich liebe meine Kinder und weiß am besten, was für jeden einzelnen der Beiden das Richtige ist. Seitdem ich das angenommen habe, läuft vieles entspannter und viel besser. Laß Dich also nicht von außen verunsichern, finde Deinen eigenen Weg und wenn Du ihn gefunden hast, gehe ihn stark und selbstbewußt. Denn wenn Du stark bist (und ich meine damit nicht dominant gegenüber Deinem Kind, sondern sicher und überzeugt von dem, was Du machst), dann wird es auch Dein Kind sein.
    Sicherlich habe ich auch Angst, dass mein neuer Freund mit meiner Tochter, die eben so ist wie sie ist (und das ist auch gut so) nicht klar kommt, auch er hat zwei (sogenannte!) "Vorzeigesöhne" - aber er weiß um das Problem und wir haben schon Wege besprochen, wie sich damit umgehen läßt. Was das Männerproblem betrifft - meine Erfahrung auch aus GEsprächen mit anderen Alleinerziehenden: Generell ist es nicht leicht, einen neuen Partner zu finden, der mit einem "fremden" Kind leben kann, also nur Geduld. Und die einen neuen Partner gefunden haben - such Dir einen, der Kinder hat. Auch wenn er seine Kinder vielleicht anders erzieht, er wird immer offener sein für alles, was mit Deinem Kind zu tun hat, als andere Männer. Das ist einfach so ...
    w33

  10. #9 Gast
    12.03.2010 20:46
    Ich als Frau habe es andersherum erlebt...
    Neben dem Sohn gab es eindeutig keinen Platz für mich.
    Und mein Rückzug hatte nichts mit meinen Gefühlen dem Mann gegenüber zu tun- das hat mir weh getan, es hatte mit seiner Priorität zu tun. Vielleicht erging es Deinen "potentiellen" Partnern ebenso??
    Nicht Dein Kind entscheidet für Dich, sondern Du für Dich.
    Was möchtest Du?
    Einen Partner?Einen neuen Vater für Dein Kind?
    Wenn Du klar wirst, Grenzen setzt in den richtigen Situationen, wird Dir-und Deinem Kind sicherlich dem Glück eines neuen Mannes an Deiner/Eurer Seite nichts im Wege stehen.
    Denk nur auch an den Mann- denn der hat auch Wünsche und Bedürfnisse- genau wie ihr- und auch die müssen Raum und Zeit bekommen...
    ich wünsch Euch alles Liebe!

  11. #10 Gast
    13.03.2010 01:17
    Ich halte davon NICHTS!!!Ich würde mich in diesem Fall auch wieder verabschieden!!!Das ist kein Benehmen!!!

  12. #11 Gast
    13.03.2010 07:31
    als frau (42) ohne kinder (ungewollt aber jetzt trotzdem ohne glücklich):

    finde ich un-mög-lich! mich nervt das dazwischenquaken total.

    genauso, wie wenn sich kinder (auch schon erwachsene "kinder", die noch bei den eltern leben) am telefon nur mit dem nachnamen melden.

    klare grenzen setzen heisst ja nicht, dass du dieselben fehler wie deine eltern machst. du wirst da dank deiner erwachsenen reflektionsgabe wohl differenzieren können... oder etwa nicht?

    du kannst nicht erwarten, dass du dem kind gar keine grenzen setzen brauchst und die grenzen, die das kind in kiga oder schule von den "kollegen" gesetzt bekommt, ausreichen. damit schiesst du dir langfristig ein eigentor. (und den erziehern und lehrern jetzt schon, dankesehr)

  13. #12 Gast
    13.03.2010 09:23
    Ich wurde auch so erzogen und es hat mir nicht geschadet. Ich durfte immer sagen, was ich wollte - das hatte mit Respektlosigkeit gar nichts zu tun. Meine Eltern hatten einfach ein sehr offenes und freundschaftliches Verhältnis.
    Mir hat das im Leben sehr geholfen - ich habe mich immer "getraut" für meine Ziele einzustehen und den Mund aufzumachen.

    Im übrigen schützt Du Dein Kind genau durch diese Art der Erziehung vor möglichen Missbrauch. Denn Dein Kind ist unbequem - es wird den Mund aufmachen - pädophile und andere Gestörte machen vor solchen Kindern einen weiten Bogen.
    Es gibt in Kindergärten und Grundschulen von der Polizei Trainings, bei denen Kinder erst "lernen" auch gegenüber von Erwachsenen den "Mund" aufzumachen. Zu gute Erziehung ist leider auch eine potentielle Gefahr für das Kind.

    Viele Männer haben so oder so Probleme damit, wenn die Frau das Kind eines anderen Mannes aufziehen muss. Leider. Man liest hier immer wieder, dass es schwieriger ist, als Alleinerziehende einen neuen Partner über das Internet zu finden.
    Dann bist Du auch nicht mehr im "beliebtesten" Alter für die Onlinesuche.

    Es ist sicher nicht unmöglich - aber ich würde beim kennen lernen erstmal das Kind aussen vor halten. Meine beste Freundin ist Mitte 30 und Alleinerziehend. Sie trifft die Männer immer erstmal alleine, bis sie das Gefühl hat, es ist was ernsteres. DANN erst stellt sie den Mann ihrer Tochter vor. Sie versteckt nicht ihr Kind, sondern die Männer. Schliesslich soll ihre Tochter nicht das Gefühl kriegen, die Mutter wechselt die Männer wie die Unterhose oder gar, dass "sie" ein Problem bei der Partnersuche der Mutter sein könnte.

    w/31

  14. #13 Gast
    13.03.2010 12:59
    @11 Wie meldest Du Dich denn am Telefon? Wie sollen sich die Kinder denn melden? Wenn ich bedenke, wieviele sich nicht einmal mehr mit Nachnamen als Erwachsene melden können, so reicht bei Kindern sicherlich der Nachname, oder meldest Du Dich mit Vor- und Zunamen? Ok, Du bist alleinstehend, aber wie würdest Du es sonst händeln?

  15. 13.03.2010 13:03
    @#13: Kinder müssen sich selbstverständlich mit "Vorname Nachname" melden, nur die Eltern melden sich mit dem reinen Nachnamen (also die Anschlussinhaber). Auch wenn mal die Großmutter im fremden Haushalt abnimmt, meldet die sich doch wohl mit Vorname-Nachnamen, um das deutlich zu machen.

    Gewisse Basiswerte kann man natürlich nur erzieherisch weitergeben, wenn man sie selbst hat...

  16. #15 Gast
    13.03.2010 13:40
    @14 Kinder müssen sich nicht mit Vor- und Nachnamen melden, das hat auch nichts mit Basiswerten zu tun. Und gut ist auch, daß die Richtlinien, die manche meinen aufstellen zu müssen, nicht für alle gültig sein müssen. Vor allem stellen diese "Gesetze" meist die auf, die in der Praxis gar nicht mit mitreden können und Theorie und Praxis sind bekanntlich ein Riesenunterschied. Das trifft insbesondere auf Erziehung zu stelle ich hier immer wieder fest.

  17. #16 Gast
    13.03.2010 14:49
    @#15
    Dieses "Gesetz" von Frederika trage ich aber sowas von mit! Und ihren letzten Absatz in #14 erst recht!
    Ich kann Deiner Meinung nach ja mitreden (2 Kinder, die sich selbstverständlich mit Vor-u. Zunamen gemeldet haben, bis sie bei mir ausgezogen sind).
    Weiterhin hat ein Anruf mit Durchfragen, bis man die richtige Person an der Strippe hat, nichts damit zu tun, ob man selber Kinder hat oder nicht.
    Es ist dem Anrufer gegenüber einfach unhöflich!
    E45

  18. #17 Gast
    13.03.2010 16:23
    hier #11: ein Kind meldet sich mit Vor- und Nachnamen, um dem Anrufer deutlich zu machen, dass nicht der Anschlussinhaber am Apparat ist (den der Anrufer ja wohl sprechen wollte).
    Ich fühle mich jedesmal peinlich fremdgeschämt, wenn ein Kind sich nur mit Nachnamen meldet und ich - aufgrund der vielleicht schon etwas tieferen Stimme bei Pubertierenden - erst nachfragen muss, wer da eigentlich dran ist... das hat schon mit der Höflichkeit gegenüber dem Anrufer zu tun, und wer meint, diese einfache Umgangsregel seinen Kindern nicht beibringen zu müssen... - na ich weiß nicht, ob derjenige grundsätzlich in der Lage ist, seinen Kindern beizubringen, dass man andere Menschen zu respektieren hat (Respekt im Sinne von Achtung - nicht Angst!)

    Die Oma oder ein Nicht-Familienmitglied meldet sich mit "hier bei...".

  19. #18 Gast
    13.03.2010 19:02
    @17: Der Anschluß gehört den Kindern, ich als Mutter habe einen eigenen, den betätigen die Kinder auch nicht. Aber unseren Hauptapparat nutze ich so gut wie nie, daher hat es für mich nichts mit Höflichkeit zu tun, ob die Kinder sich mit Vor- und Zunamen oder nicht melden. Gleiche Regeln für alle in der Beziehung zwischen den Bewohnern. Auch den Kindern gegenüber kann man Respekt und Achtung zeigen und nicht nur immer als Erwachsener Respekt und Achtung verlangen wie so vieles anderes, was immer erwartet wird. Und unsere Anrufer haben sich im Übrigen auch noch nie über mangelnde Höflichkeit aller Bewohner beschwert. Im Gegenteil, wir sind recht beliebt.

    Aber klar, daß die kinderlosen Frauen darüber anders denken. Hab ich auch kein Problem mit, wie solltet Ihr auch anders denken, die nicht die Praxis kennen?

    So hat jeder seine Hausordnung - für sich alleine oder zu Gunsten aller.

  20. #19 Gast
    13.03.2010 21:50
    Mit mir hättest Du keine Chance, ganz egal wie die Tochter erzogen ist bzw. sich verhält. Kinder in meiner Partnerschaft, die nicht von mir sind, geht gar nicht. Sogar nicht, wenn sie nicht im Haus wären.

    m45

  21. #20 Gast
    13.03.2010 23:03
    @19 Das ist ja prima, wenn es gleich so aussortiert wird, aber bei der FS haben sich ja erst einmal die Männer für die Konstellation entschieden. Also ist ja nicht die Frage: Wer will eine alleinerziehende Mutter als Partnerin und wer nicht? Ich denke mal, das haben wir auch ausschöpfend in anderen Threads diskutiert und sollte hier nicht in die Länge ziehen. Die Tochter ist übrigens auch ein Sohn der FS.

  22. #21 Gast
    14.03.2010 03:02
    @#18
    Deine Meinung, ach wie toll.
    Du gehst auch mit Tochter/Sohn in die Disco?!
    Lächerlich, ich habe 2 Kinder (M25 u. J.23). Obwohl von beiden heute noch Einladung kommen, an ihren Treffen mitzumachen ....
    Ich bin keine 25 mehr ..... habe aber meine Kinder erzogen!
    Es kostet kein Geld mehr, den Kindern einen eigenen Anschluß zu setzen, aber WARUM??
    Macht was ihr wollt, wundert aber euch nicht, wenn gerade diese Kinder querhauen!
    Siehe: 2 -13-jähr. kloppen Rentnerin kaputt!
    Ekelig, aber Eure Kinder machen ja sowas nicht!

  23. #22 Gast
    14.03.2010 20:28
    Als ehemaliger Alleinerziehender (Kinder schon erwachsen), JAAA, Frau mit Kind(ern) willkommen.

    Ja wir brauchen selbstbewußte Kinder und keine Duckmauser, ganz toll. Ich stamme noch aus einer Generation, aus der jeder Funke Selbstbewußtsein (=Aufmüpfigkeit) aus einem herausgedroschen wurde.

    Was seid ihr bloß für Männer? Wenn der kleine 9-jährige sich mit mir auseinandersetzen will, gut! Zeigt ihm wer ihr seid, spielt und sprecht mit ihm...vielleicht werdet ihr dann von ihm sogar bewundert? Setzt euch ohne Angst, ihm unterlegen zu sein ernsthaft mit ihm auseinander. Dann habt ihr sicherlich auch den Respekt der geliebten Partnerin oder glaubt ihr wirklich, er duldet so ein Weichei neben seiner Mutter?

    Traurig sind immer wieder diese Löwenäußerungen...ich dulde keine Kinder eines Fremden bei meiner Frau... traurig traurig. Diese Männer sollten sich einmal in den Spiegel schauen und fragen, warum sie noch nicht Vater geworden sind und nicht die vielen Alleinerziehenden hier verhöhnen, die hier bereits die zweite Runde drehen. Es ist sicher besser, dass dieser Typ Männer nicht zum Favoriten der FS avanciert, für sie und ihr Kind.

    M/46

  24. #23 Gast
    14.03.2010 21:06
    @#21
    Klasse!
    @#22
    Setze Dich bitte mit den mütterlich-anerzogenen Vorstellungen dieses 9-jähr. Kindes auseinander!
    Dann können wir weiterreden!
    Sicher, manche finden Klugscheisserkinder sehr kompetent, man kann ja mit ihnen wichtige Fragen zur allgemeinen Weltsituation ausdiskutieren.
    Was man vielleicht von "Erwachsener zu Erwachsener", also Gesprächspartnern auf Augenhöhe nicht so kann .....
    Kurz noch: Meine bzw. damals unsere Kinder waren feste Schlafenszeiten gewohnt.
    Dieser 9-jähr. tobt lebhaft mit Sicherheit noch um Mitternacht durch die Bude!
    Ich bin #16 E45

  25. #24 Gast
    15.03.2010 13:55
    Liebe Fragestellerin,
    scheinbar hast du dich bisher mit Männern getroffen, die grundsätzlich gar nichts gegen eine Partnerschaft mit einer allein erziehenden Mutter haben. Das bewerte ich schon mal positiv! Jeder, der das tut, ist mindestens guten Willens und geht zunächst optimistisch an die Sache heran.

    Bisher hat es mit einer Beziehung nicht geklappt, sagst du. Am guten Willen der Männer und an deren Einstellung zum Sohn scheint es dann wohl nicht gelegen haben!

    Wahrscheinlich ist es also tatsächlich so, dass dein Kleiner mit seiner speziellen Art die potentiellen Partner in die Flucht schlägt. Als Mutter fehlt dir vielleicht der kritische Blick auf das unangemessene Verhalten deines Sprößlings!
    Es gibt sie, die kleinen Prinzen, die es gewöhnt sind, dass jeder ihrer, noch so unbedeutenden, Sprüche mit übertriebenem Beifall honoriert werden. Deren Selbstbewusstsein wirkt dann eher vorlaut und frech, als positiv selbstbewusst.

    Ein Kind mit 9 Jahren muss sich auch nicht unbedingt in jedes Gespräch Erwachsener einmischen! Zumal, wenn es um eine Partnerschaft geht, steht er bei Gesprächen zunächst an zweiter Stelle. Zunächst! Denn erst mal ist es t es doch DEIN Interesse heraus zu finden, ob DIR der Mann gefällt! Also sollte der kleine Mann beim Kennenlernen erst mal gar nicht dabei sein! Danach, bis du dir sicher bist, heißt es für das Kind: "Halte dich zurück, bis Mama selbst weiß, was SIE will!"

    Natürlich muss sich ein potentieller Partner auch mit dem Kind arrangieren können! Zu diesem Zweck könnt ihr doch spezielle Unternehmungen planen, z. Bsp. eine Fahrradtour oder ein Zoobesuch, in der sich der potentielle Partner mit dem Jungen vertraut machen kann. Da hat dann der Sohn das Sagen - Und die Mutter spielt die zweite Geige!

  26. #25 Gast
    15.03.2010 14:59
    Beim Date soll es darum gehen, ob der Mann und die Frau sich mögen. Punkt.

    Nach einem 5. Date kann man überlegen, ob man das Kind mit einbezieht. Besser ist es aber, erst mal 2 Monate zusammenzusein, um zu sehen, ob es eine Beziehung wird. Viele Männer rennen ja nach dem ersten Sex davon, weil sie ihr Ziel erreicht haben. Das muss ein Kind nicht mitbekommen. Schützt Eure Kinder und haltet sie erst mal verborgen!

    Es gibt einen Unterschied zwischen lebhaften, intelligenten Kindern und überdrehten, nervtötenden Blagen. Bei einer guten Mutter darf sich das Kind sehr wohl am Gespräch beteiligen.
    Ein Gespräch kann man sehr gut auch zu dritt führen, das passiert doch auch bei Erwachsenen. Die dritte Person auszuschliessen finde ich extrem unhöflich, besonders, wenn sie zur eventuellen Partnerin gehört.

    Das erste Kennenlernen des Partners sollte so gestaltet werden, dass das Kind z. B. auf den Spielplatz gehen kann, wenn die Erwachsenen reden wollen. oder man macht eine gemeinsame Fahrradtour oder einen Spaziergang. Zuhause oder im Restaurant muss es doch schwierig werden! Kinder brauchen auch Zeit und Geduld, um sich auf eine neue Bezugsperson einzustellen.

    w, 41 J

  27. #26 Gast
    15.03.2010 15:30
    Ich bin froh, meiner Tochter (damals 6) Grenzen gesetzt zu haben und sie erzogen und nicht verzogen zu haben. Sie ist nach wie vor überall bei ihren Freundinnen gern gesehener Gast. Und so hatte ich auch keine Probleme mit potenziellen Partnerschafts-Kandidaten - denen war sie fast zu ruhig und zu brav.

    Heute, ein paar Jahre später, funktioniert es hervorragend - und wir profitieren alle davon. Also Regeln und Grenzen müssen sein - das Leben ist kein Wunschkonzert und man muss als Kind auch lernen, mal nicht im Mittelpunkt zu stehen. Denn wer ist schon der Nabel der Welt?!

  28. #27 Gast
    15.03.2010 15:58
    @25: gebe dir Recht - so war es bei uns - #26 - auch. Erst haben mein Partner und ich uns kennen- und lieben gelernt, dann fand im 2. Step, auf Wunsch der Kinder, auch das Kennenlernen der Kinder ( des Kindes) und des neuen Partners (gegenseitig) statt. Und ich würde diese Vorgehensweise auch immer wieder empfehlen.

  29. #28
    15.03.2010 16:01
    @ FS

    Lass dich nicht beirren. Es wird zuviel Nonsens erzählt und herzloser noch dazu. Auch in den meisten Beiträgen hier. Du machst es richtig. Männer, die damit nicht umgehen können und dann auch noch groß rumtröten, sind absolut indiskutabel. Halt dich von denen fern. Sie tun dir nicht gut! Und dies sagt dir ein Mann mit zwei Kindern in dem Alter von deinem Sohn.

  30. #29
    15.03.2010 16:33
    @# 28:
    Du scheinst die Fragestellerin zu verstehen. Verständlich, denn du bist in der gleichen Situation!

    Ich glaube aber, dass Männer sich bei einer solchen Einstellung, wie die FS sie hat, sich von IHR fern halten sollten. Diese haben es aber scheinbar schon selbst bemerkt: Dieses Doppelpack Mutter- Kind tut IHNEN nicht gut! (Um DEINE Worte zu benützen)

    Ich glaube aber dennoch, dass es solche Mütter bei der Partnersuche leichter haben, die ihr Kind zunächst aus der Kennenlernphase heraus halten.
    (Das habe ich bei #24 bereits dargestellt, war leider nicht eingeloggt)

    Das Beste ist, so wie es Frederika immer wieder postet: Männer mit Kind/ern passt zu Frauen mit Kind/ern am besten!

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